Billerbeck
125 Jahre durch Musik begeistert

Billerbeck. Schon immer pflegte das Blasorchester Billerbeck die schöne Tradition, mindestens einmal im Jahr im Jahreskonzert sich und seine musikalischen Qualitäten der Öffentlichkeit vorzustellen. Bereichert wurde das jüngste Jahreskonzert in der Aula der Geschwister-Eichenwald-Schule durch die Erinnerung an 125 Jahre Blasorchester Billerbeck. Im Foyer der Schule zeugte eine Dokumentations-Ausstellung von der reichhaltigen und langen Geschichte des Orchesters. „Kennst du den? Der hat doch damals…“, solche Sätze waren immer wieder zu hören. „Ihr habt es geschafft, in diesem kleinen Städtchen Billerbeck uns 125 Jahre zu begeistern“, lobte Moderator Berti Albert nicht umsonst.

Montag, 23.04.2018, 16:56 Uhr

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  • bil24blasorchester1 Foto: Elvira Meisel-Kemper
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„1893 wurdet ihr auf dem Hof Große Daldrup in Aulendorf gegründet“, so Albert. Die ersten Proben fanden im Hinterzimmer der Bäckerei Dahl statt, danach bei Brillert, im braunen und blauen Pavillon der Grundschule und – seit zehn Jahren – in der Johannisschule. 1988 wurden die ersten Damen ins Orchester aufgenommen. „Immer, wenn man richtig gute Musik und tolle Stimmung braucht, ist das Blasorchester da“, so Albert. Vollkommen verdient habe das Blasorchester die Verleihung des Ehrenamtspreises der Stadt Billerbeck in diesem Jahr.

Albert lobte auch die Musikbeiträge im Jubiläums-Jahreskonzert, das mit vielen Höhepunkten die Begeisterung des Publikums immer wieder entfachte. Sicher leitete Dirigent Waldemar-Peter Bozek seine Musiker durch sehr unterschiedliche Stücke. Der Konzertmarsch „Carpe Diem“ von Alexander Pfluger markierte nicht nur den klangvollen Auftakt, sondern auch den Wunsch des Orchesters, diesen Tag wirklich zu genießen.

„Oregon“ von Jacob de Haan aus dem Jahr 1988 nahm die Zuhörer mit auf eine Reise in den amerikanischen Bundesstaat Oregon und durch seine wechselvolle Geschichte, untermalt von Fotos. Mal erklangen Marschelemente und militärische Trommelklänge, wenn mal wieder ein Krieg der weißen Einwandererbevölkerung gegen die indianische Urbevölkerung geführt wurde. In anderen Passagen schaffte es das Orchester mit sanften Einspielungen und harmonischen, wechselnden Instrumentenstimmen, die Schönheit der Landschaft mit seinen Flüssen, tosenden Wasserfällen oder seinen gebirgigen Erhöhungen zu interpretieren. Antonin Dvorak hinterließ der Nachwelt eine ganze andere musikalische Hommage an Amerika mit seinem Werk „The new World of Beat“, geschrieben nach seinem Amerika-Aufenthalt. Ein Medley der Westernmelodien von Ennio Marcone belegte das rhythmisch-südländische Temperament der Musiker, das sich erst recht in „Tropicana“, einem Medley aus bekannten, südländischen Hits, zeigte. Filmmusiken der James-Bond-Filme oder die Hits der legendären Band „Queen“ boten weitere Abwechslungen im Programm. Der Lohn waren stehende Ovationen der begeisterten Besucher am Ende des Konzerts.

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