Billerbeck
Rückkehr mit Einweihungsparty gefeiert

Billerbeck. Es ist zwar schon eine kleine Weile her, dass die Schüler des Ludgerischulstandortes wieder in ihr Gebäude zurückgekehrt sind, trotzdem haben sie das am Freitag gefeiert. „Manche kennen das vielleicht von Zuhause, wenn man in ein neues Haus oder in eine neue Wohnung gezogen ist. Dann macht man schon mal eine Einweihungsfeier“, so Grundschulleiterin Beate Balzer zu ihren Schülern. Und solch eine Einweihungsfeier stand am Vormittag in der Turnhalle am Ludgerischulstandort auf dem Programm. Schüler und Lehrer des Ludgerischulgebäudes, Politiker, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Bezirksregierung, Vertreter von Firmen und der Geschwister-Eichenwald-Schule sowie Förderer der Schule haben daran teilgenommen. Über ein halbes Jahr waren Schüler und Lehrer der ehemaligen Mädchenschule in der Geschwister-Eichenwald-Schule und im Johannisschulgebäude untergebracht. Wegen einer aufwendigen Sanierung des historischen Schulgebäudes. Arbeiten fanden an der 1000 Quadratmeter großen Fassade statt. Mit beträchtlichem Aufwand und viel Wasser sind die Sandsteinblöcke gründlich gereinigt worden. Ausgetauscht wurden die Fenster. Die zuletzt eingebauten Kunststoff-Fenster wurden durch solche aus Holz ersetzt.

Freitag, 22.06.2018, 15:48 Uhr

Politiker, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Bezirksregierung, Vertreter von Firmen und die Leitung der Grund- und Gemeinschaftsschule sowie Förderer der Schule haben an der Feierstunde anlässlich des sanierten Schulgebäudes, das in neuem Glanz erstrahlt, teilgenommen. Foto: az

Ein frostiger Winter und vor allem besondere Schieferplatten waren die Hauptgründe, warum die Arbeiten am 126 Jahre alten Ludgeri-Gebäude sich extrem verzögerten. Denn eigentlich sollten Schüler und Lehrer schon nach den Herbstferien im vergangenen Jahr zurückkehren. Umgezogen wurde in den vergangenen Osterferien. „Der Schiefer ist aus Wales in England. Schon vor 126 Jahren war es ein langer Weg, um den Schiefer nach Billerbeck zu holen“, berichtete Bürgermeisterin Marion Dirks. „2017 war es viel schwieriger als vor 126 Jahren, weil es nicht mehr so viele Schieferbrüche gibt.“ Weil das Gebäude unter Denkmalschutz steht, gelten strenge Auflagen. Deshalb muss der einst verbaute walisische Schiefer an den 450 Quadratmeter umfassenden Dachseiten durch ebensolchen von jenseits des Ärmelkanals ersetzt werden.

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