Billerbeck
Damit sich die Innenstadt behutsam verändert

Billerbeck (ude). Auf große Zustimmung ist im Stadtentwicklungsausschuss die neue Gestaltungssatzung gestoßen, die die Stadt bekommen soll. Sie soll dafür sorgen, dass in der Innenstadt historische und ortstypische Bauweisen erhalten oder behutsam weiterentwickelt werden, damit das Stadtbild attraktiv und harmonisch bleibt. Auch der Gestaltungsbeirat sowie betroffene Bürger hatten sich bereits positiv geäußert.

Freitag, 08.02.2019, 18:07 Uhr aktualisiert: 10.02.2019, 09:02 Uhr

Anders als die Satzung von 1985 gliedert die neue die Innenstadt in einen Kern, in dem strengere Regelungen gelten, und einen äußeren Bereich. Inhaltlich geht es unter anderem um Ausrichtung und Geschosshöhen von Gebäuden, Gestaltung von Dächern und Fassaden, Fenstern und Balkonen, Sonnenschutz und Werbeanlagen. „Die neue Satzung ist konkreter und enthält viele Differenzierungen“, erklärte Stadtplaner Heiner Farwick (Büro Farwick+Grote) dem Ausschuss. Er betonte, dass es nicht darum gehe, „Billerbeck zu einem Freilichtmuseum zu machen.“ Städte dürften sich verändern. Wichtig sei es dabei, mit der Geschichte respektvoll umzugehen. Stadtplanerin Michaela Besecke hob hervor, dass bestehende Gebäude als Zeugnisse ihrer Zeit gewertet werden müssten, auch wenn sie der neuen Satzung nicht entsprächen. Die Anregung von Christof Peter-Dosch (Grüne), die Satzung in einer Versammlung den Bürgern zu erläutern, wies Besecke zurück. Nachdem zur ersten Bürgerbeteiligung 15 Interessierte erschienen waren, hatten weitere Workshops mit Betroffenen stattgefunden. Die Stadt hielt es für sinnvoller, die Unternehmergemeinschaft gezielt per Mail anzusprechen. Interessierte finden die Satzung im Internet. |www.billerbeck.de | Kommentar

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