Erste Coesfelder Oldie-Night / Cover-Songs von Abba am Freitagabend / „Jeden Musikgeschmack treffen“
Alternative Musik bei Rock am Turm

Coesfeld. Ungewohnte Klänge gibt es bei Rock am Turm in diesem Jahr. Denn zum ersten mal wird den Besuchern nicht nur Punk- und Rockmusik wie in den vergangenen Jahren geboten, sondern auch Oldies und Evergreens von Abba. „Über die Jahre ist unser Publikum deutlich älter geworden“, stellt Matthias Ebbert, Organisator von dem Festival, fest. „Da haben wir einige Anfragen bekommen, ob man an der Musik nicht mal was ändern könnte.“ Das war der Grundgedanke, weshalb es im Freitag (14. Juli) eine Erstauflage der Coesfelder Oldie-Night geben wird.

Samstag, 10.06.2017, 11:32 Uhr

Zur 17. Auflage startet Rock am Turm am 14. und 15 Juli. Freitags gibt es Musik von Abba auf die Ohren. Der Samstag steht dann wie gewohnt im Zeichen von Punk und Rock. Foto: Archiv

Ursprünglich wurde Rock am Turm 2001 als Jugendveranstaltung ins Leben gerufen. „Unsere damalige Zielgruppe waren 16- bis 25-jährige Jugendliche“, erzählt Ebbert. Das Festival war zu der Zeit noch etwas kleiner: Es fand nur an einem Tag statt und hatte einige Hundert Besucher weniger. Im Juli wird Rock am Turm bereits in der 17. Auflage über die Bühne gehen. Und obwohl das Durchschnittsalter der Besucher im Laufe der Jahre gestiegen ist, wollen die Veranstalter trotzdem den Musikgeschmack von jedem Zuhörer treffen. Dazu haben die Organisatoren nun die Band „Agnetha“ eingeladen. „Abba-Fans werden an diesem Abend voll auf ihre Kosten kommen“, sagt Ebbert und freut sich auf den neu gestalteten Freitagabend.

Der Samstag wird so ablaufen, wie es die Besucher gewohnt sind: Am Nachmittag wird es Unterhaltung für Kinder geben, abends treten dann typische Bands für Rock am Turm auf. Zum Beispiel hat sich die ACDC-Coverband Black/Rosie angekündigt, die den Hard-Rock-Fans ordentlich einheizen wird.

Wie in jedem Jahr ist der Eintritt zum Festival frei. Eine Veränderung wird es aber geben, teilt Ebbert mit: „Wir bauen das Gelände etwas anders auf“, sagt er. Da der Beach-Bereich mit einer Long-Drink-Bar mitgenutzt wird, werden die Veranstalter die Bühne um 90 Grad drehen, sodass die Zuhörer mit dem Gesicht zum Gebäude stehen. „Wir möchten das Gelände attraktiver gestalten und hoffen, dass wir dadurch ein paar Besucher mehr vor die Bühne bekommen können.“ Außerdem wird es eine Mittelaltertaverne geben, in der allerlei historische Sachen erworben werden können.

„Wir hoffen, dass wir durch die Oldie-Night noch mehr Besucher als in den vergangenen Jahren haben“, ist Ebbert zuversichtlich. | Kommentar

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