Großes Gedränge bei der Open Stage: Mischung aus Musik und Texten kommt gut an
„Das muss Kunst sein“

Coesfeld. Bernd Brüning staunte nicht schlecht, als sein Künstlerrefugium „Atelier Blaues Tor“ bei der Januar Open Stage aus allen Nähten platzte.

Dienstag, 09.01.2018, 05:58 Uhr

Bekamen viel Applaus: Die Musiker der Coesfelder Band „Hometown Connection“, die bei der Open Stage im Atelier Blauen Tor auftraten. Foto: az

„Voll ist es hier zwar öfter, aber ein solches Gedrängel hatten wir noch nie“, meinte der Coesfelder Maler, welcher der monatlich stattfindenden Open Stage eine Heimat bietet. Der Enge zum Trotz erlebten etwa 70 Besucher einen vergnüglichen Abend, gefüllt mit einer bunten Mischung aus Musik und humorvollen Textdarbietungen.

Den Anfang machte Lisa Otto, die mit ihrer Geschichte „Das versteh ich nicht, das muss Kunst sein“ viele Lacher auf ihrer Seite hatte.

Christoph Albermann, zum ersten Mal bei der Open Stage dabei, lieferte eine Reihe von Coversongs, beginnend mit einem Lied, geschrieben aus der Sicht einer Katze: „Plea from a cat named virtute“.

Aus Greven kam Sebastian Driemer, der mit seinen Texten „Radiocollage Menschlichkeit“ und „Ein süßer Abend mit leckeren Gästen“ viele der anwesenden Besucher für das Genre Poetry Slam begeistern konnte.

Die Coesfelder Band „Hometown Connection“ riss das Publikum mit Songs wie „One“ von U2 und „Wieder hier“ von Marius Müller- Westernhagen vom Hocker. Bevor die Gruppe von der Bühne gelassen wurde, begleitete sie die Sängerin Jalé Bilekay bei ihrem ersten selbst geschriebenen Song, der hier seine Uraufführung hatte. Unter Applaus verabschiedeten sich diese Musiker dann in eine wohlverdiente Pause. Währenddessen wurden die Lachmuskeln strapaziert, als die Coesfelder Autorin Greta Arend ihre Kurzgeschichte „Männerheim“ vortrug.

Gekonnt interpretierte Moritz Hentz Songs von Ed Sheeran, The A-Team und Pink Floyd. Trotz seines jugendlichen Alters gehört Moritz schon zum Inventar der Open Stage und bewies auch diesmal wieder, welch Talent in ihm schlummert.

Sowohl Gastgeber Bernd Brüning als auch der Veranstalter, Kulturfeld Münsterland, freuen sich schon auf den 1. Februar, wenn es wieder heißt: „Vorhang auf für die Open Stage“.

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5411701?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947601%2F
„Nacktwandern ist keine Belästigung“
Die einmalige Landschaft und das sommerliche Wetter der vergangenen Wochen locken neuerdings auch Nacktwanderer ins Venner Moor.
Nachrichten-Ticker