28 Schäden an städtischen Gebäuden / Zahlreiche Bäume umgehauen / 1220 Stunden im Einsatz
„Friederike“ stürmte für 28 000 Euro

Coesfeld (vth). Karnevalistisch war dieser Sturm nicht: Das Sturmtief „Friederike“, das am 18. Januar mit Orkanböen über Coesfeld tobte, richtete allein bei städtischen Gebäuden und Bäumen Schäden in Höhe von rund 28 000 Euro an.

Freitag, 09.02.2018, 08:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.02.2018, 17:57 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 09.02.2018, 08:00 Uhr
Sturmtief Friederike sorgte in Coesfeld für Wirbel. Rund 100 größere Bäume sind betroffen, wie jetzt im Fachausschuss bekannt wurde. Foto: Archiv

Diese Summe nannte Fachbereichsleiter Uwe Dickmanns in der jüngsten Fachausschuss-Sitzung. „30 größere Straßenbäume sind im Stadtgebiet betroffen“, sagte er, „mit den Bauerschaften sind es insgesamt 100.“ An allen größeren Straßen seien Bäume in Mitleidenschaft gezogen worden. Dazu Wartehäuschen und viele Verkehrsschilder. An städtischen Gebäuden seien 28 Schäden festgestellt worden. Der größte davon am Nepomucenum, wo „Friederike das ganze Flachdach in Angriff nahm und hochhob. „Unser Bauhof war 1220 Stunden im Einsatz, um Schäden des Sturms zu beseitigen“, berichtete Dickmanns.

Im Schlosspark traf es ausgerechnet den Trompetenbaum, den die Stadt nach Bürgerprotesten doch nicht fällte und für den sie extra die Berkel verlegte. Die Stadt will versuchen, den schönen Baum zu retten. „Wir werden alls tun“, so Dickmanns. Der Baum werde chirurgisch behandelt, danach müsse man abwarten, wie er damit klarkommen und ob er sich erholen werde. Eine Esche im Schlosspark und ein nebenstehender junger Baum erlitten Totalschaden.

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