Coesfeld
Kennzeichen: Experimentelle Klänge

Coesfeld. Der Förderkreis Orgelmusik Coesfeld e.V. lädt ein zur monatlichen Orgelmusik zur Marktzeit mit Stefan Madrzak am Samstag (21. 4.) um 11 Uhr in der St.-Jakobi-Kirche.

Dienstag, 17.04.2018, 10:02 Uhr

Stefan Madrzak tritt am Samstag (21. 4.) bei der Orgelmusik zur Marktzeit in der St.-Jakobi-Kirche auf. Foto: az

Der Organist, Arrangeur und Improvisator Stefan Madrzak (geboren im Jahre 1977) geht neben seinen Aufgaben als Domorganist und Kantor an St. Patrokli (Soest) einer vielseitigen Konzerttätigkeit nach, die ihn bislang an bedeutende Kirchen und Kathedralen Europas führte (unter anderem Berliner Dom, Hamburger Michel, Antwerpener Kathedrale). Im Mai 2015 gastierte er im Rahmen einer 16-tägigen Kalifornien-Reise in der St.-Marys-Cathedral (San Francisco) und der Cathedral of our Ladys of the Angels (Los Angeles) erstmalig in den USA. Im Mai diesen Jahres wird er u.a. ein Orgelkonzert zum Katholikentag im Münsteraner Dom gestalten, heißt es in der Ankündigung des Förderkreises Orgelmusik Coesfeld e.V.

Madrzaks Repertoire umfasst sowohl klassische Werke der Orgelliteratur aus sechs Jahrhunderten, als auch eigene Transkriptionen von Werken der Orchester- und Klavierliteratur. Seine Improvisationen sind unter anderem durch experimentelle Klänge gekennzeichnet, wovon sich die Zuhörer im Konzert überraschen lassen können.

Für sein Konzert hat Madrzak weiter die „Toccata G-Dur“ von Theodore Dubois (1837-1924) ausgewählt, ein Werk, das in seiner frischen, aber ebenso feierlich-festlichen Art eine gern gespielte Ausgangsmusik von Trauungen ist.

Auch Musik von Max Drischner (1891-1971) steht auf dem Programm. Aus dessen zahlreichen Orgelwerken hat Madrzak den „Sonnenhymnus“ ausgewählt, eine Komposition, die Drischner 1924 in Erinnerung an die Sonnenaufgänge in seiner schlesischen Heimat schuf.

Ludwig van Beethoven (1770-1872) komponierte zwischen 1797 und 1799 die berühmte Sonate in c-Moll („Pathétique“), aus der in einer Orgelfassung das „Adagio cantabile“ im Konzert erklingen wird. Bereits im Jahre 1800 schrieb ein Rezensent über dieses Adagio: „Das Gemüt wiegt sich in Ruhe und Trostgefühl.“

Der Eintritt zum Konzert ist frei, es wird aber um eine Spende zur Förderung der Orgelmusik gebeten, heißt es in der Pressemitteilung des Vereins.

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