Coesfeld
Ausstellung NS-Zeit verlängert

COESFELD. Es ist mucksmäuschenstill im Stadtmuseum, als Oberstaatsanwalt Andreas Brendel den Schülerinnen und Schülern des Geschichtskurses und weiteren Besuchern schildert, wie sich die Staatsanwaltschaft auch heute noch auf Spurensuche nach NS-Verbrechen macht, wie strafrechtlich ermittelt und aufgearbeitet wird.

Mittwoch, 04.07.2018, 09:46 Uhr

Oberstaatsanwalt Andreas Brendel erklärt Schülern des Geschichtskurses und weiteren Besuchern, wie sich die Staatsanwaltschaft noch heute auf Spurensuche nach NS-Verbrechen macht. Foto: Stadt Coesfeld

Brendel ist als Leiter der Zentralstelle in ganz NRW zuständig für die Bearbeitung von nationalsozialistischen Massenverbrechen. Er schildert eindringlich seine Erlebnisse und Erfahrungen und klärt auf über strafrechtliche Aspekte, so der Pressetext der Stadt.

Konkret nimmt er dabei auch Bezug auf die Ausstellung, die der Projektkurs Geschichte des St. Pius-Gymnasiums seit Anfang Juni im Stadtmuseum „Das Tor“ zeigt.

Sein Besuch im Stadtmuseum sollte eigentlich Abschluss des Projekts sein, das der Geschichtslehrer Bernd Ostendorf mit seinem Kurs durchgeführt hat. „Wir haben uns nun entschlossen, die Ausstellung zu verlängern. Sie stieß bei unseren Besuchern in den vergangenen Wochen auf großes Interesse. Auch viele Schulklassen waren hier zu Gast“, erzählt die Historikerin Kerstin Zimmermann.

Sie hatte das Projekt im Stadtmuseum fachlich unterstützt. „Die Ausstellung hier im „Tor“ ist deshalb weiterhin zu sehen bis zum Ende der Sommerferien.“ Der Eintritt ist frei. 7 Öffnungszeiten des Stadtmuseums „Das Tor“, Mühlenplatz: Samstags und sonntags 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung; Kontakt: kerstin.zimmermann@coesfeld.de

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