Coesfeld
So soll der Westfalia Wohnpark aussehen

Coesfeld. Die Abrissbagger haben auf dem ehemaligen Fritzen-Gelände an der Dülmener Straße ihr Werk getan. Jetzt sind die Planer dran. Ein Mischgebiet mit dem Schwerpunkt Wohnen soll dort entstehen. Der Bebauungsplan-Entwurf hat im Bau-Ausschuss die erste Hürde genommen. Es gibt auch bereits erste Entwurfszeichnungen vom Architekturbüro Evers, wie das Ganze später einmal aussehen könnte. Sie wurden in enger Abstimmung mit der Stadt und dem Gestaltungsbeirat erstellt. Vorgesehen sind sechs Gebäude. Für fünf sind die Planungen bereits abgeschlossen. Zwei vier- und ein fünfgeschossiges Wohnhaus – alle mit Satteldächern – begrenzen das Gebiet zur Dülmener Straße hin. Von der Höhe her orientieren sie sich an den höchsten Häusern, die an der Dülmener Straße schon stehen. Dahinter sind viergeschossige Flachdachbauten vorgesehen. Sie gruppieren sich um einen Hof mit Parkplätzen und einer Baumreihe als Sichtachse. In den Untergeschossen ist jeweils auch Kleingewerbe denkbar – zum Beispiel ein Friseur oder eine Bäckerei zur Nahversorgung. „Das ist eine ziemliche Verdichtung, die wir da reinbringen“, erläuterte Stadtplaner Ludger Schmitz das Konzept, das auf einhellige Zustimmung bei den Politikern stieß.

Freitag, 20.09.2019, 17:46 Uhr
Draufsicht: Die insgesamt sechs Gebäude gruppieren sich um einen Platz, der von der Dülmener Straße erschlossen wird und vorwiegend als Parkplatz genutzt werden soll. Als Sichtachse ist hinter den Häusern an der Dülmener Straße eine Baumreihe vorgesehen. Foto: az

Thomas Stallmeyer (SPD) freute sich über das Ende des „Schandflecks“: „Gerade solche Flächen im Innenstadtbereich wollen wir nutzen für den Wohnungsbau“, unterstrich er. Jetzt müsse alles dafür getan werden, „dass es bald dort los gehen kann“. Der Entwurf sei „sehr gelungen“, lobte Gerrit Tranel von der CDU. Der Westfalia Wohnpark füge sich sehr gut ein in das Umfeld und werte die Dülmener Straße nachhaltig auf. Er hofft, dass das auch eine „Signalwirkung“ auf andere Bereiche an der Straße haben werde. „Es wird eine Quartieraufwertung stattfinden“, erwartete auch Erich Prinz (Grüne). Er verteidigte die Pläne, fünfgeschossig zu bauen: „Wo in Coesfeld sollten wir sonst in Höhe bauen?“ Einen anderen Aspekt will Inge Walfort (SPD) noch in dem Bereich verwirklicht sehen: „Wir brauchen in Coesfeld bezahlbaren Wohnraum.“ Das sah auch Dieter Goerke (Aktiv für Coesfeld) so.

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