Gesundheitsforum
„Überlebensraten sind deutlich angestiegen“

coesfeld. Die Christophorus-Kliniken bieten im Rahmen des Gesundheitsforums Coesfeld am kommenden Mittwoch, 16. Mai, einen Vortrag unter dem Motto „Wenn die Worte fehlen – Schlaganfälle erkennen, vermeiden und behandeln“ an. Es referiert die Oberärztin der Schlaganfallstation (Neurologische Klinik), Eva Berg. Sie geht an dem Abend gezielt auf die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten des Schlaganfalls ein, anschließend können die Teilnehmer persönliche Fragen zu dem Thema stellen.

Montag, 14.05.2018, 10:40 Uhr

Eva Berg, Oberärztin der Schlaganfallstation (Neurologische Klinik) in den Christophorus-Kliniken. Foto: az

Der Vortrag findet im Vortragsraum der Christophorus-Kliniken in Coesfeld statt. Der Raum liegt rechts vor dem Hauptgebäude im Gebäudeteil E und ist ausgeschildert. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, ist kostenlos und bedarf keiner Anmeldung. Weitere Informationen unter Telefon 02541/ 89-14033.

Im Vorfeld des Vortrags stellte AZ-Redaktionsmitglied Alexander Bitting der Oberärztin Eva Berg einige Fragen zum Thema.

Auf welche verschiedenen Themenblöcke gehen Sie beim Vortragsabend ein?

Eva Berg: Ich möchte erzählen, was aus neurologischer Sicht bei einem Schlaganfall im Kopf passiert und welche Symptome einen Schlaganfall verursachen können. Schwerpunkte des Vortrages liegen dann zum einen in der Notfallbehandlung und auf der anderen Seite werde ich mich mit Risikofaktoren und Schlaganfallprophylaxe beschäftigen. Im Anschluss wird ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion sein.

Was sind die Hauptgründe dafür, dass die Zahl der Schlaganfälle in Deutschland mit 250.000 pro Jahr nach wie vor konstant hoch ist?

Eva Berg: Die Menschen leben gesünder, rauchen weniger und die Lebenserwartung steigt. Das ist natürlich gut. Aber da das Alter ein Hauptrisikofaktor für den Schlaganfall ist, wird sich die Gesamtzahl der Schlaganfälle nicht reduzieren. Sie treten nur später auf. Was sich hingegen seit den 90er Jahren deutlich verbessert hat, ist die Behandlung des Schlaganfalles, besonders in der Akutphase. Mit Etablierung von Spezialstationen, sogenannter Stroke Units, wie wir sie in den Christophorus Kliniken auch am Standort Dülmen haben, sind die Überlebensraten deutlich angestiegen.

Gibt es einen bestimmten Lebensstil oder eine spezifische Ernährungsform, wodurch die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls reduziert wird?

Eva Berg: Eine bestimmte Diät oder eine Wunderpille kann ich leider nicht anbieten. Grundsätzlich gilt: von allem ein bisschen. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und der Verzicht auf Zigaretten sind zu empfehlen.

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