Junge Szene
Weihnachtliche Wunderland-Version

„Der Nussknacker und die vier Reiche“, Drama/Fantasy; 100 Minuten, FSK 0, Disney.

Montag, 19.11.2018, 10:42 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.11.2018, 16:23 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 19.11.2018, 10:42 Uhr
In einem mit vielen Stars besetzten Disney-Film erhält die junge Clara von ihrer vor kurzem verstorbenen Mutter ein mechanisches Ei. Foto: Disney Foto: az

Am Weihnachtsabend erhält die junge Clara (Mackenzie Foy) von ihrer erst kürzlich verstorbenen Mutter ein letztes Geschenk: Es ist ein mechanisches Ei, das sich nur mit einem ganz bestimmten Schlüssel öffnen lässt. Die technikbegeisterte Clara fängt schon an zu zweifeln, als sie trotz mehrerer Versuche das Ei nicht öffnen kann. Auf einer Weihnachtsfeier ihres Patenonkels erhält sie jedoch einen Schlüssel, von dem sie sich erhofft, das geheimnisvolle Ei öffnen zu können. Der Schlüssel wird jedoch von einer Maus geklaut, und bei einer Verfolgungsjagd landet das Mädchen plötzlich in einer aus vier Reichen bestehenden, verzauberten Welt, die sie mit dem magischen Schlüssel vor dem Bösen retten kann.

Ursprünglich basiert das Nussknacker-Märchen auf der Geschichte „Nussknacker und der Mausekönig“, es wurde in den letzten Jahren jedoch mehrmals aufgegriffen. Bekannt ist vor allem das Ballettstück von Tschaikowsky.

Auch die Neuverfilmung lässt Tanzfans durch eine etwas längere Balletteinlage in der Mitte des Films nicht enttäuscht zurück. Die zahlreichen prominenten Schauspieler bringen ihre eigene Art von Humor in den Film, was den Zuschauer immer mal wieder schmunzeln lässt.

Die pompösen und kitschigen Kostüme und Kulissen stimmen sich gut auf die Geschichte ein, wirken an manchen Stellen jedoch etwas übertrieben. Die Wendung im Film, als sich herausstellt, dass Clara der falschen Person vertraut hat, ist für eine kurze Zeit fesselnd, danach jedoch ist die Handlung vorhersehbar. Viele Elemente in dem Film sind bekannt aus anderen Disney-Filmen, somit hat dieser wenig Wiedererkennungswert.

Fazit: „Der Nussknacker und die vier Reiche“ ähnelt sehr einer auf Weihnachten getrimmten „Alice im Wunderland“-Version. Sarah Kuhlmann

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