Darup
Beifall für beschlossenes DIEK

DARUP. Das war ein politischer Beschluss ganz im Sinne der anwesenden Bürger: Einstimmig hat der Ausschuss für Gemeindeentwicklung am Mittwochabend das Dorfinnenentwicklungskonzept (DIEK) für den Ortsteil Darup beschlossen.

Freitag, 22.06.2018, 09:46 Uhr

Zum Dorfinnenentwicklungskonzept für Darup gehört auch die Realisierung eines Bürgerparks im Dorfkern am Kirchparkplatz. Foto: WoltersPartner

Dafür gab es spontanen Beifall von den anwesenden Darupern. Mit dem „DIEK für Darup“ sind Leitlinien, Ziele und konkrete Maßnahmen für die Dorfentwicklung von Darup in den nächsten Jahren formuliert worden. Ein beschlossenes Dorfinnenentwicklungskonzept ist auch Voraussetzung, um Fördermittel beim Land beantragen zu können.

Alle Fraktionen im Ausschuss lobten die starke Beteiligung der Daruper Bevölkerung an der Erarbeitung des Konzeptes. Carsten Lang vom Planungsbüro Wolters Partner stellte der Politik noch einmal die wesentlichen Inhalte des Konzeptes vor. Es geht – kurz gesagt – um einen lebenswertes Darup für alle Generationen.

Trotz großer Zustimmung gab es aber auch Diskussionsbedarf. Klaus Overesch (CDU) vermisste das Zielbild „Aufbau von Strukturen zur altersgerechten Betreuung“. Das soll nun im Konzept noch nachgetragen werden. Zugleich schlug Overesch vor, den Aspekt „Entwicklung neuer Baugebiete in Darup“ im DIEK zu verankern. Davon riet Fachbereichsleiter Karsten Fuchte von der Gemeindeverwaltung aber ab, denn dafür sei das DIEK nicht der richtige Weg. Richard Dammann (Grüne) lag die Aufwertung des Schulgeländes der Sebastian-Grundschule am Herzen. Diese Maßnahme sollte nicht mittelfristig, wie im Konzept formuliert, sondern kurzfristig umgesetzt werden. Dafür, so sein Vorschlag, sollte der geplante Bürgerpark in die mittelfristige Planung. Fachbereichsleiter Karsten Fuchte riet davon. Gerade beim Bürgerpark gebe es ein hohes ehrenamtliches Engagement. Dieses wolle er nur ungern bremsen. Der Kompromiss: Die Aufwertung des Schulgeländes wird nun als kurzfristige Maßnahme gelistet. Dennoch bleibt es bei den auch mit den Bürgern vereinbarten drei Startprojekten, die als erste umgesetzt werden sollen: Neugestaltung der Fahrbahnoberfläche im Ortskern zwischen Kreuzung Roruper Straße und Parkplatz Kirche; Aufwertung der innerörtlichen Wegebeziehungen für Fuß- und Radverkehr zwischen Hof Schoppmann und Grundschule mit Integration einer „Kiss & Ride-Zone; und Realisierung eines Bürger-/ Mehrgenerationenparks im Dorfkern. Wenn der Rat dem Konzept zustimmt, kann die Verwaltung in die Detailplanung gehen und Fördermittel und Realisierungszeiträume klären.

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