Darup
15 Familien für Pilotprojekt gesucht

Darup. Das Konzept ist einfach: Daruper sollen künftig auf einem Portal Lebensmittel bestellen können, die dann direkt bis an ihre Haustür geliefert werden.

Freitag, 20.07.2018, 17:44 Uhr

So könnte die Nahversorgung in Darup zukünftig aussehen: Die bestellten Lebensmittel und Artikel für den täglichen Bedarf werden direkt an die Haustür geliefert. Hier bringt Silvia Hommel (r.) von der BürgerGenossenschaft eine Tüte zu Katharina Malcherek. Foto: Leon Seyock

Das ist eine Idee von dem Verein für Interkulturelle Begegnungsprojekte (IBP) und der Daruper BürgerGenossenschaft. Es ist ein Pilotprojekt, das ab Oktober ausprobiert werden soll. „Dazu suchen wir jetzt 15 Familien, die über drei Monate diesen Test machen und das Projekt anschließend bewerten möchten“, sagt Silvia Hommel von der BürgerGenossenschaft. Konkret könne aus einem Pool von 5000 Artikeln gewählt und das, was benötigt wird, nach Hause bestellt werden, so Hommel. Die Bestellungen werden von einem Lieferanten abgeholt und zum Alten Hof Schoppmann gebracht. Von dort aus sollen die Artikel den Haushalten zugestellt werden. Vor allem Menschen, die nicht mehr mobil sind, könnten von diesem Angebot profitieren.

Im Rahmen des Pilotprojekts sollen unter anderem das Produktangebot, die Preise, die Logistik wie Lieferzeiten und der konkrete Bedarf der Daruper getestet werden. „Die Preise wollen wir möglichst moderat halten“, kündigt Hommel an.

Ursprünglich sei am Alten Hof Schoppmann ein Dorfladen geplant gewesen. „Das Projekt liegt jetzt aber erstmal auf Eis, da es finanziell nur schwer tragbar ist“, berichtet Silvia Hommel. Deshalb kam die Idee des neuen Nahversorgungskonzepts auf. Federführend sei es von Martin Althoff (IBP) entstanden. Zu einem Informationsabend lädt die BürgerGenossenschaft ein. Interessierte sind am Mittwoch (12. September) um 19.30 Uhr auf dem Alten Hof Schoppmann willkommen.

7 Familien, die bei dem Projekt mitmachen möchten, können sich auf der Homepage der BürgerGenossenschaft melden. „Wir hoffen, dass wir bei dem Infoabend Familien finden können“, ist Hommel zuversichtlich. | www.daruper-bg.de

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