Gescher
Appell der Jugend: „Wir sind Zukunft“

Gescher (an). „Wir sind Zukunft!“ – das ist ein deutlicher Ausruf als Titel für ein neues und ehrgeiziges Sozialraumprojekt des Jugendwerks für die Stadt Gescher. „Wir müssen für die Kinder und Jugendlichen in Gescher eine positive Aufmerksamkeit von allen Erwachsenen unserer Stadt gewinnen, auch die der Politiker“, weiß Anatolij Saimak als einer der Initiatoren zu berichten und weist im selben Atemzug darauf hin, dass Jugendliche und Kinder die Möglichkeit bekommen sollen, sich und ihre Wünsche präsentieren zu können.

Freitag, 08.06.2018, 09:04 Uhr

„Deine Idee für deine Stadt“ ist gefragt. Die Initiatoren des Jugendwerk-Projektes „Wir sind Zukunft!“ (v.l. Anatolij Saimak, Markus Reifers,Ilka Hintemann und Joke Schnieder) hoffen auf viele Mitstreiter und tolle Ideen, damit Gescher für junge Leute attraktiver wird. Foto: az

Viele junge Menschen vermissten eine ansprechende Umgebung, passende Orte und das entsprechende Gehör. Mit dem Langzeitprojekt „Wir sind Zukunft“ soll nun eine erster Schritt gegangen werden, indem die Kinder und Jugendlichen deutlich machen: „Es gibt uns!“ und „Wir sind da!“

Das Gesamtprojekt des Jugendwerks wird vom Landschaftverband Westfalen-Lippe mit mehr als 11 000 Euro gefördert. Mit zahlreichen Einzelmaßnahmen und Angeboten möchte der Veranstalter entsprechende Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erlangen und jungen Gescheranern die Chance geben, die Weichen für die eigene und die Zukunft der Folgegenerationen zu stellen.

Etwas Nachhaltiges soll geschaffen werden. Die Beteiligten wünschen sich, dass im Projektverlauf Bausteine für ein jugendfreundliches Gescher gefunden und möglichst auch umgesetzt werden. So könnte in Zukunft die Attraktivität der eigenen Heimatstadt deutlich gesteigert werden, heißt es. Die Idee zum Zukunftsprojekt kam bei einem anderen Vorhaben in den Sinn und wurde in den letzten Monaten immer weiter entwickelt. Jeder junge Gescheraner soll dabei eine Stimme haben. Erste Gesprächsrunden auch mit anderen Institutionen und Vereinen haben bereits stattgefunden, um Möglichkeiten und Projekte zu erörtern. Schon in dieser Woche startet ein Videoworkshop im „Chillout“, später im Jahr kommen Fotoworkshops hinzu, über die die gesammelten Sozialraumentwicklungsideen präsentiert werden sollen.

Am Ende des Gesamtprojekts soll bei einem Jugendforum eine große Präsentation stattfinden, aus der das weitere Vorgehen hervorgehen soll. Auf dem Weg dahin kommen immer wieder neue Aktionen hinzu. Aufgerufen sind nun all diejenigen, in deren Köpfe erste passende Ideen für die Zukunft der Gescheraner Jugend entstanden sind, diese mitzuteilen und allen zugänglich zu machen. Ansprechpartner ist Anatolij Saimak unter der E-Mail-Adresse a.saimak@jugendwerk-gescher.de. „Wir wollen Gescher lebendiger machen. Das können wir nicht alleine“, ruft Saimak dazu auf, sich zu trauen und gemeinsam anzupacken.

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