Gescher
„Lange für diesen Radweg gekämpft“

Gescher. Feierlich zerschnitten wird am Mittwochnachmittag das rot-weiße Flatterband für den neuen Radweg am Holtwicker Damm – an der der Landesstraße 571 – auch im Beisein von Anliegern.

Donnerstag, 05.07.2018, 01:02 Uhr

Zerschneiden feierlich das Band für den neuen Radweg am Holtwicker Damm: (v.l.) Altbürgermeister Hubert Effkemann, Projektleiter Roland Krumm (Straßen.NRW), Bürgermeister Thomas Kerkhoff, Dagmar Bix und Thomas Bücking (beide Bezirksregierung Münster). Foto: Manuela Reher

In den neuen 2,1 Kilometer langen und 2,50 Meter breiten Radweg von der Hambrücke bis zur Haltestelle Büren hat das Land rund 850 000 Euro investiert. Bürgermeister Thomas Kerkhoff freut sich, dass nach vielen Jahren nun der Radweg fertig ist und es mehr Verkehrssicherheit für Radfahrer, Fußgänger und Inliner gibt: „Für diesen Radweg ist lange gekämpft worden“, sagt er rückblickend.

Der Umbau der Hambrücke sei eine besondere Herausforderung gewesen, ergänzt Projektleiter Roland Krumm vom Landesbetrieb Straßen.NRW. Zur sicheren Querung für die Radfahrer und Fußgänger seien an der Einmündung mit der Kreisstraße 34 (Ahauser Damm) und der Einmündung mit der K 46 (Alte Coesfelder Straße) Verkehrsinseln gebaut worden. Auch die zusätzlichen Herausforderungen habe man gemeistert.

Jetzt komme es darauf an, dass wieder alle an einem Strang ziehen, damit der Bau des Radwegs auch hinter der Autobahnbrücke nach Holtwick fortgesetzt werden könne, teilt Roland Krumm mit. Noch sei diese Maßnahme in der Prioritätenliste nicht unter den ersten zehn. Bürgermeister Kerkhoff meint gestern, dass dies wohl noch einige Jahre dauern könne. „Aber es muss weitergehen“, macht er deutlich. Ein kleines Teilstück von 600 Metern könne jedoch als Bürgerradweg verwirklicht werden. Dazu stehen 45 000 Euro bereit, so Roland Krumm.

Zu Verzögerungen bei der Baumaßnahme für den Radweg am Holtwicker Damm ist es gekommen, weil der Kampfmittelräumdienst noch eine Sondierung vornehmen musste und der Untergrund nicht ausreichend tragfähig gewesen ist. Der erste Antrag für das Projekt ist im September 2002 gestellt worden. Umso glücklicher wirken gestern vor allem die bei der Feierstunde anwesenden Bürger.

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