Billerbeck
Außenbereich auf der Datenautobahn

Billerbeck. Im Außenbereich Billerbecks ist der Glasfaserausbau abgeschlossen. Über 500 Hausanschlüsse wurden ans Netz angeschlossen. Sie sind jetzt mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs. Die Glasfaser-Trasse, die verlegt wurde, hat eine Länge von über 150 Kilometer.

Freitag, 06.09.2019, 14:30 Uhr
Ziehen ein positives Fazit zum Abschluss des Glasfaserausbaus im Außenbereich: (v.l.) Patrick Nettels (Muenet), Martin Mersmann, Ludger Hidding, Christoph Wiesmann, Thomas Schulze Temming, Reinhold Thesing und Axel Kuhlmann (Stadt Billerbeck). Foto: Stephanie Sieme Foto: az

Rund ein Jahr lang haben die Anlieger des Außenbereiches kräftig in die Hände gespuckt, um selbst für schnelleres Internet zu sorgen. Denn vor allem der Außenbereich war unterversorgt. Zu viel Fläche, kaum Haushalt – nicht besonders attraktiv für große Anbieter, die Breitbandversorgung auszubauen.

Landwirte und Anlieger haben die Tiefbauarbeiten selbst durchgeführt. „Es steht und fällt mit den Anliegern“, so Patrick Nettels, Geschäftsführer der Rosendahler Firma Muenet. Der Glasfaserausbau war eine Zusammenarbeit der Stadt Billerbeck, des Initiativkreises für den Außenbereich und der Landwirtschaftlichen Ortsverbände mit der dem Unternehmen Muenet. „Billerbeck war eines der größten Projekte“, so Nettels. Es sei ein gruppendynamischer Prozess gewesen, so Ludger Hidding vom Verein „Teilnehmergemeinschaft Glasfaser Billerbeck“. Billerbeck könne darauf stolz sein, sagt Martin Mersmann, ebenfalls von der Teilnehmergemeinschaft. Ideale Bedingungen habe es bei den Tiefbauarbeiten gegeben, das Wetter habe mitgespielt.

In verschiedene Ausbaugebiete (Polygone) ist der Außenbereich Billerbecks gegliedert worden. „Die Organisation innerhalb der Polygone war echt gut“, betont Nettels. Bei Problemen sei nicht nach Schuldigen, sondern direkt nach Lösungen gesucht worden. Eine Herausforderung sei die Planung selbst für den Ausbau gewesen. „Alle wollten sofort starten, aber wir hatten die Pläne noch nicht fertig“, erzählt Christoph Wiesmann vom Verein „Teilnehmergemeinschaft Glasfaser Billerbeck“. Dieser Verein ist extra für den Glasfaserausbau auf dem Land gegründet worden. Zweck des Vereins ist vornehmlich der Versicherungsschutz. Und mit dem Abschluss der Arbeiten soll der Verein nun aufgelöst werden. „Er hat seinen Zweck erfüllt“, so Wiesmann. Die Auflösung sei reine Formsache.

Dafür wird zu einer Mitgliederversammlung eingeladen, die am 17. September (Dienstag) um 19.30 Uhr im Sportpark stattfindet. Neben der Auflösung des Vereins steht auf der Tagesordnung die Benennung eines Liquidators.

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