Billerbeck
Entschlammung startet Mitte Dezember

Billerbeck (sdi/pd). Ab Mitte Dezember soll mit der Entschlammung des Berkelquellteiches gestartet werden. Das gab die Stadt Billerbeck jetzt bekannt. Im Anschluss werden die Landschaftsarbeiten zur Gestaltung der Fließwege und zum Freilegen der Quellaustritte vorgenommen. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis März 2020 dauern, so die Stadtverwaltung.

Montag, 18.11.2019, 09:30 Uhr
Die naturnahe Entwicklung von Berkel und Quellteich ist kurz vor dem Start. Vorarbeiten wie die Baustelleneinrichtung und Herrichtung der Zufahrten für die Baustellenfahrzeuge sind bereits erfolgt. Foto: Archiv

Vorarbeiten für die lange geplante naturnahe Entwicklung von Berkel und Berkelquelle sind bereits gestartet. Die Baustelleneinrichtung ist erfolgt, die Zufahrten für die Baustellenfahrzeuge hergerichtet. Ziel der umfangreichen Baumaßnahme ist es, den ökologischen Zustand zu verbessern, der sich dann auch auf die Wasserqualität der Berkel positiv auswirken soll. Eine entsprechende EU-Wasserrahmenrichtlinie fordert diese ökologische Aufwertung bis 2027 für Gewässer. Und der künstlich angelegte Teich hat bislang hohe Nitrat- und Phosphorverunreinigungen aufgewiesen.

Der nitrat- und phosphorhaltige Schlamm, der nach dem Abfließen des Wassers austrocknet, wird abgetragen und auf nahe gelegene Ackerflächen eingearbeitet. Angelegt wird ein neuer, viel kleinerer Teich mit einer Tiefe von 70 bis 80 Zentimetern. Zudem wird eine Aussichtplattform errichtet.

Die Maßnahme werde laufend durch eine ökologische und bodenkundliche Baubegleitung betreut, wie die Stadtverwaltung informiert. Damit sichergestellt werden kann, dass alle Belange des Arten- und Umweltschutzes berücksichtigt werden. Während der Baumaßnahme wird der Berkelspaziergang im Bereich des Quellteiches und bis zum Parkplatz gesperrt. Eine Umleitung für Radfahrer und Fußgänger ist ausgeschildert. Ebenso wird die Baustellenzufahrt auf der Nottulner Straße ausgeschildert. Es ist vorgesehen, dass durch eine Reifenwaschanlage eine Verschmutzung der Landstraße vermieden wird, so die Stadtverwaltung.

Rund 450 000 Euro kostet diese umfangreiche Baumaßnahme, die mit Zuschüssen des Landes in Höhe von 80 Prozent gefördert wird. Für die naturnahe Entwicklung werden zudem Öko-Punkte angerechnet, die sich auszahlen, sodass die Maßnahme weitestgehend ohne finanzielle Mittel der Stadt möglich ist.

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