41. Weihnachtsmarkt ohne Luftballon-Wettbewerb eröffnet
„Traditionen können gebrochen werden“

Billerbeck. Lucy sitzt ganz vertieft am Maltisch. Sie gestaltet ihren Wunschzettel ans Christkind. Ein kleiner Engel auf einer Wolke ziert das Papier. Ihre Mama hilft beim Aufschreiben der Wünsche. Was das für welche sind? „Ein Tablet“, sagt die Dreijährige. Alle müssen lachen. „Und Süßigkeiten.“ Zusammen mit Gustav sitzt sie am Maltisch im Weihnachtspostamt, das anlässlich des 41. Billerbecker Weihnachtsmarktes im Foyer des Rathauses eingerichtet ist. Die beiden sind die besten Freunde, haben sogar am gleichen Tag Geburtstag. „Sie gehen Händchenhaltend über den Weihnachtsmarkt“, sagt Lucys Mama und lacht. „Das fängt schon früh an.“ Klar, dass die beiden ihre Post ans Christkind auch zusammen in den Briefkasten schmeißen.

Sonntag, 01.12.2019, 17:56 Uhr aktualisiert: 01.12.2019, 18:04 Uhr
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  • bil02weihnachtsmarkt4 Foto: Julia Walde, Stephanie Sieme, Katharina Ahlers
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Während die Kinder drinnen in Ruhe malen und basteln, herrscht draußen jede Menge Trubel. In allen Straßen. An manchen Ecken geht es nur langsam voran, manches Mal gibt es kaum ein Durchkommen – sowohl am Samstag, als auch am Sonntag. Vor allem im Bereich von Glühwein, Punsch und „Heißem Seehund“. Perfektes Weihnachtsmarkt-Wetter. Knackig-kalt. Auch Anika Kaldenhoven genießt gerade mit ihrer Mutter ein Gläschen „Heißen Seehund“. „Ohne geht das nicht“, sagt ihre Mutter. „Wir gehen hier immer als erstes und als letztes hin.“ Der weiße Glühwein mit Rosinen „wärmt, hat das gewisse Etwas“, findet Anika Kaldenhoven. Sie kommt gebürtig aus Billerbeck und reist für den Weihnachtsmarkt immer aus Oberhausen an. Für Margarete, Christa, Burghild, Jackie und Brunhilde ist der Weihnachtsmarkt ein fester Termin. Schon seit Jahren kommen die Frauen extra aus Bochum her. „Es ist so familiär“, so Brunhilde. Auch die fünf Bochumerinnen haben schon ein Gläschen „Heißen Seehund“ getrunken. „Das ist das erste, das wir ansteuern“, erzählt Brunhilde.

Um die 140 Stände mit Weihnachtsdeko aus Holz, Metall, Kreatives aus Filz, Schmuck und viele duftende Leckereien locken die Besucher an – und auch Kurioses wie Spülmaschinen-Tabs wird angeboten.

Zum ersten Mal ist der Weihnachtsmarkt nicht mit dem Luftballon-Wettbewerb eröffnet worden. Der Tiere und Umwelt zuliebe können alle Luftballone von Kindern mit nach Hause genommen werden. Kommendes Jahr werde die Eröffnung anders verlaufen, so Bürgermeisterin Marion Dirks. Der Luftballon-Wettbewerb soll ersetzt werden. „Es ist in Ordnung, da es zum Umweltschutz beiträgt. Unsere Kinder wollten den Luftballon auch nie steigen lassen und waren immer traurig, weil sie ihn loslassen mussten. Traditionen können gebrochen werden“, so Annette Hövener. „Ich finde es gut, dass etwas für die Umwelt getan wird. Klar, sah es immer toll aus, wenn die Luftballone in den Himmel gestiegen sind, aber für die paar Minuten Spaß müssen keine Tiere sterben. Man muss auch selber mal etwas machen für die Umwelt“, sagt Anne Pölling. „Es ist nicht so schön, dass es den Luftballon-Wettbewerb nicht mehr gibt, es war immerhin Tradition“, meint Rebecca Albers.

Das Organisationsteam zieht ein mehr als positives Fazit. Die Stadt sei an beiden Tagen voll gewesen. Bei den Ausstellern herrschte positive Stimmung. „Das Wetter war perfekt. Wir haben an beiden Tagen Glück gehabt“, so Axel Kuhlmann. Und: Der Samstagabend entwickle sich bei den Billerbeckern immer mehr zum Glühweinabend.

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