Billerbeck
„Lebensmittel nicht mehr verramschen“

Kreis Coesfeld (vth). Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) begrüßt die Absicht der Bundesregierung, die Position der Bauernfamilien im hart umkämpften Lebensmittelmarkt zu stärken. Angesichts der in Deutschland erdrückenden Marktmacht der großen Supermärkte sei dies ein „erster wichtiger Schritt zu mehr Wertschätzung für die Landwirte“. Bundestagsabgeordneter Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Fraktion Bündnis90/Grüne, wertet das Ergebnis der Gespräche gestern im Bundeskanzleramt anders: „Es kann nicht sein, dass wir Lebensmittel weiter wie bisher verramschen“, sagt er. Der Einzelhandel müsse in die Pflicht genommen werden. „Bauern brauchen ein auskömmliches Einkommen“, fordert Ostendorff, der selber Biobauer ist.

Dienstag, 04.02.2020, 10:54 Uhr
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