Symbolischer erster Spatenstich für Gerätehaus
Startschuss für Feuerwehrbau gefallen

Billerbeck. Es ist ein besonderer Spaten, den Feuerwehrleiter Wolfgang Langner in seinen Händen hält. Er kam schon 1962 beim ersten Spatenstich für den Bau des alten Feuerwehrgerätehauses an der Mühlenstraße sowie bei dessen Anbau zum Einsatz. Und am Montagnachmittag erfolgte damit der symbolische erste Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus, das am Friethöfer Kamp errichtet wird. Und in den künftigen neuen Räumlichkeiten, „bekommt der Spaten einen Ehrenplatz“, so Langner. „Er wird noch mit Plaketten versehen.“

Dienstag, 05.05.2020, 06:56 Uhr
Symbolischer erster Spatentisch mit Abstand: Kameraden der Feuerwehr, Ratsmitglieder, Vertreter des Architekturbüros und der Baufirma sowie Mitarbeiter der Stadtverwaltung nehmen an dem kurzen, feierlichen Treffen teil. Bürgermeisterin Marion Dirks und Feuerwehrleiter Wolfgang Langner läuten mit dem Spatenstich den Bau des neuen Gerätehauses am Friethöfer Kamp ein. Foto: Stephanie Sieme Foto: az

Kameraden der Feuerwehr, Ratsmitglieder, Vertreter des Architekturbüros und der Baufirma sowie Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben an dem kurzen feierlichen Treffen unter Abstand teilgenommen. An einem besonderen Tag. Dem Namenstag des heiligen Florian. Er ist der Schutzpatron der Feuerwehren. „Es ist ein wunderschöner Tag für uns alle“, sagt Bürgermeisterin Marion Dirks. Rund 4,7 Millionen Euro kostet der Stadt der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses. „Das ist eine Menge Geld“, so die Bürgermeisterin. Ohne Zuschüsse und Kredite finanziert die Stadt den Bau. Nur für die Einrichtung gebe es „einen kleinen Fördertopf. Da sind wir dran“, informiert Marion Dirks, die sich bezüglich der Planung des Gebäudes über die „gute Zusammenarbeit“ zwischen Feuerwehr und Verwaltung freut. Ebenso über den einstimmigen Ratsbeschluss, mit dem der Bau auf den Weg gebracht worden ist. Der Brandschutz wird in Billerbeck ehrenamtlich übernommen. „Wenn wir das Ehrenamt mit einer wichtigen Arbeit betrauen, stehen wir in einer besonderen Verantwortung, eine vernünftige und zeitgemäße Ausstattung dafür zu beschaffen“, betone die Bürgermeisterin. Das bisherige Gerätehaus an der Mühlenstraße entspricht nicht mehr den Anforderungen und konnte auch nicht mit vertretbarem Aufwand ertüchtigt werden. 2015 gab es laut Langner die ersten Überlegungen für den Bau eines neuen Gerätehauses. Eine Machbarkeitsstudie sowie ein Architektenwettbewerb wurden durchgeführt. Jetzt kann mit dem Bau gestartet werden. Ein Kran und ein Bagger stehen schon bereit. Die Bauzeit beläuft sich auf 15 Monate. Bei der Grundsteinlegung, voraussichtlich im Herbst, ist eine offizielle Feierlichkeit geplant. Marion Dirks: „Einem zünftigen Einweihungsfest steht hoffentlich im nächsten Jahr nichts im Wege.“

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