Der gesponserte Stadtgutschein geht an den Start – online und bei den Verkaufsstellen
Ab Donnerstag gibt es einen Bonus

Billerbeck. Ab Donnerstag ist der Stadtgutschein mit einem Bonus erhältlich. Dann beginnt die besondere Sponsoringaktion, bei der die Stadt aus ihrem Haushalt 20 Prozent auf jeden Gutschein drauflegt. Der Rat hatte einstimmig beschlossen, dass dafür 25 000 Euro bereit gestellt werden sollen. Ist das Geld verbraucht, ist die Aktion beendet, spätestens aber am 24. Dezember. Dass es so lange dauert, bis der Finanztopf leer ist, glaubt Axel Kuhlmann (Billerbeckerleben e.V.) nicht. „Die Erfahrung aus anderen Gemeinden zeigt, dass die Nachfrage meist riesig ist“, weiß er.

Mittwoch, 23.09.2020, 06:03 Uhr
Vertreter von Stadtmarketing, Politik und Stadt werben für die Gutscheinaktion: (v.l.) Karl-Heinz Thier (Sparkasse), Marc Lindenbaum (Vorstand Billerbeckerleben), Thomas Tauber (SPD), Sabine Zurholt (Vorstand Billerbeckerleben), Frank Wieland (FDP), Martin Struffert (Stadt), Helena Hass ( Vorstand Billerbeckerleben/Volksbank), Marco Lennnertz (CDU), Silvia Kalthoff (Billerbeckerleben), Hanna Hüwe (Grüne), Heike Geßmann (Vorstand Billerbeckerleben), Axel Kuhlmann (Vorstand Billerbeckerleben). Foto: az

Ziel des gesponserten Gutscheins ist es, den örtlichen Handel, Gastronomie und Dienstleister in den schwierigen Corona-Zeiten zu unterstützen. Kuhlmann appelliert daher an die Billerbecker, die Gutscheine möglichst zeitnah in einem der 34 Akzeptanzbetriebe in der Stadt einzulösen, um den Umsatz anzukurbeln. „Es wäre schade, wenn die Gutscheine in der Schublade verschwinden würden.“ Händler, Dienstleister und Gastronome ermuntert er, mit originellen Aktionen dafür zu sorgen, „dass schnell Geld in Umlauf kommt.“

Am liebsten ist es den Verantwortlichen, wenn die Gutscheinkäufer das Online-angebot nutzen. Kuhlmann: „Wir gehen davon aus, dass gerade zu Beginn der Andrang groß ist und möchten lange Schlangen vermeiden.“ Außerdem seien online krumme Beträge wählbar – ein Vorteil gegenüber der stationären Kauf.

Damit möglichst viele Menschen in den Genuss der bezuschussten Gutscheine kommen, bittet Kuhlmann, die Obergenze von 150 Euro plus Förderung pro Haushalt einzuhalten. „Wir können und wollen das nicht kontrollieren“, sagt er und setzt wie seine Mitstreiter auf Solidarität.

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