Einbahnstraßenregelung am Haulingbach wird in zwei bis drei Wochen temporär aufgehoben
„Begegnungsverkehr ist möglich“

Billerbeck. In zwei bis drei Wochen soll es so weit sein. Dann wird die Zufahrt zum „Haulingbach“ von der Straße „Lilienbeck“ aus gesperrt. Einen ganz genauen Zeitpunkt kann Rainer Hein, Abwasserbetriebsleiter der Stadt Billerbeck, noch nicht nennen. Das hänge von verschiedenen Faktoren ab – unter anderem davon, wie sich der Grundwasserstand weiterentwickle und wie gut dadurch die weiteren Arbeiten vorangehen, aber auch wie gut und schnell Arbeiten im Bereich der kreuzenden Versorgungsleitungen laufen würden.

Mittwoch, 07.10.2020, 11:22 Uhr
In zwei bis drei Wochen wird die Zufahrt der Straße „Haulingbach“ von der Straße „Lilienbeck“ aus aufgrund von Kkanalarbeiten gesperrt. Fotos: Stephanie Sieme Foto: az

Fest steht, wenn die Zufahrt zum „Haulingbach“ von der „Lilienbeck“ aus nicht mehr möglich ist, wird die Einbahnstraßenregelung am „Haulingbach“ aufgehoben und die Zu- und Abfahrt ist dann vom „BillerbÄcker“ aus möglich. Der große Volksbank-Parkplatz sowie die Stellplatz-Anlage direkt gegenüber (ehem. K+K-Parkplatz) sollen so erreichbar bleiben.

Der weitere barrierefreie Innenstadtumbau in den Bereichen Mühlenstraße (Kreuzung Feuerwehrgerätehaus bis Kreuzung BillerbÄcker) und Lilienbeck (Übergang Coesfelder Straße bis Kreuzung Mühlenstraße bei der Volksbank) ist in vollem Gange. Zunächst werden auf der „Lilienbeck“ bis zur Mühlenstraße abschnittsweise die Kanalbauarbeiten durchgeführt. Die Baustelle wandert immer weiter. „Bis Ende dieses Jahres sollen die Kanalarbeiten bis zur Ecke Mühlenstraße fertig sein“, sagt Hein. Inklusive der Hausanschlüsse und der Versorgungsleitungen. Sind die Kanalarbeiten fertig, findet ebenfalls abschnittsweise der Straßenbau statt – bekanntlich mit Aufpflasterungen in den Kreuzungsbereichen zur Verkehrsberuhigung, Absenkung und Pflasterung der Gehwege in Naturstein und der Anlegung von neuen Parkplätzen im Bereich der Physiotherapie-Praxis und kurz vor der Kreuzung beim „BillerbÄcker“. Dort, wo der Kanalbau fertig ist, wird die Straße wieder aufgeschottert. „Die Straße ist dann zwar nicht schön, aber schon einmal wieder nutzbar“, sagt Hein.

Die Straße „Haulingbach“ ist schmal. Mit der Aufhebung der Einbahnstraße und nur einer Zu- und Abfahrt, wird es zu Begegnungsverkehr kommen müssen. Und das sei auch möglich. Die Straße habe laut Hein eine durchschnittliche Breite von fünf Metern. An der schmalsten Stelle (in Höhe der neuen Räumlichkeiten von Mennemann und des Raumausstatters Averstegge) sei sie 4,88 Meter breit. Vorgeschrieben sei laut Hein eine Straßenbreite von mindestens 4,75 Meter, damit Begegnungsverkehr zwischen zwei Autos möglich sei. „Begegnungsverkehr ist auf der ganzen Strecke möglich“, so Hein. „Das ist kein Problem.“ Würden sich allerdings zwei SUVs begegnen, werde es laut Hein aber „sehr, sehr eng“.

Der Längsparkplatz auf der Straße (direkt gegenüber der Volksbank-Einfahrt) wird für diese Zeit außer Betrieb genommen. Gleiches gilt zeitweise auch für zwei Stellplätze auf dem ehemaligen K+K-Parkplatz. Denn dort werde durch die Kanalarbeiten eine der beiden Parkplatz-Zufahrten gesperrt werden müssen, so Hein. Alle anderen Parkplätze im Bereich der Straße „Haulingbach“ bleiben weiterhin nutzbar. Genauso wie die Parkbuchten in Höhe Mennemann und Averstegge.

Im August 2022 sollen die kompletten Maßnahmen fertig sein. Mit Kosten von 2,52 Millionen Euro schlägt der Straßenausbau zu Buche. 1,28 Millionen Euro werden durch Fördermittel finanziert, 400 000 Euro durch Beiträge der Anlieger. Rund eine Million Euro kostet der Kanalbau.

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