Stefan Holthausen wird Fachbereichsleiter
Neuer Chef für Planen und Bauen

Billerbeck. Er ist der Neue: Stefan Holthausen übernimmt zum 1. Januar die Leitung des Fachbereiches Planen und Bauen in der Billerbecker Stadtverwaltung und tritt damit die Nachfolge von Gerd Mollenhauer an. „Ihm ist bewusst, dass er in große Fußstapfen tritt“, so Bürgermeisterin Marion Dirk, die das neue Gesicht der Stadtverwaltung am Donnerstag vorstellte. „Der Rat hat ihn in der letzten Sitzung der abgelaufenen Wahlperiode gewählt“, berichtet sie. Der Rat behält sich die Entscheidung auf Fachbereichsleiter-Ebene vor, die Bürgermeisterin macht Vorschläge. Viele Bewerbungsgespräche seien geführt worden, Holthausen habe überzeugt.

Freitag, 20.11.2020, 11:40 Uhr
Herzliches Willkommen: (v.l.) Hubertus Messing (Allgemeiner Vertreter/Leiter Fachbereich Zentrale Dienste und Ordnung), Rainer Hein (Leiter Abwasserbetrieb), Stefan Holthausen (neuer Leiter Fachbereich Planen und Bauen), Michaela Besecke (Stadtplanerin), Bürgermeisterin Marion Dirks, Martin Struffert (Leiter Fachbereich Soziales) und Marion Lammers (Leiterin Fachbereich Finanzen). Foto: Stephanie Sieme

„Ich möchte mich für das Vertrauen beim Rat und der Verwaltungsspitze bedanken“, so der 30-Jährige. Der Rekener studierte Wirtschaftsingenieurswesen an der Fachhochschule Münster und Öffentliches Management an der Universität Kassel. Eine Ausbildung hat Holthausen bei der BASF absolviert. „Ich habe mich dann für eine Laufbahn im öffentlichen Dienst entschieden“, erzählt er. Seit 2013 war er beim Kreis Borken beschäftigt, hat eine medienübergreifende Ausbildung für die Laufbahn des gehobenen technischen Dienstes in der Umweltverwaltung im Land NRW absolviert und war nun bis zuletzt bei der Unteren Immissionschutzbehörde tätig, betreute Bauleitplanungen und führte Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionschutzgesetzes beispielsweise bei Vorhaben der Landwirtschaft, Windkraftanlagen oder auch Biogasanlagen.

Ehrenamtlich engagiert er sich bei der Freiwilligen Feuerwehr in Reken. „Das ist eine Familientradition. Ich glaube, es gibt keinen, der meinen Nachnamen trägt und nicht in der Feuerwehr ist“, sagt der 30-Jährige schmunzelnd. Seine Familie könne beim Leistungsnachweis der Feuerwehren sogar eine eigene Gruppe stellen. Auch kommunalpolitische Erfahrung hat Holthausen bereits gesammelt. Seit 2014 ist er CDU-Ratsherr im Rat der Gemeinde Reken, war auch Vorsitzender des Planungs-, Umwelt- und Bauausschusses.

Die Stadt Billerbeck ist für Holthausen kein unbekanntes Fleckchen. Ganz im Gegenteil. „Es ist und war immer ein Ausflugsziel“, erzählt er. Die Domstadt gefalle ihm richtig gut. „Es war mir auch wichtig, einen Ort zu finden, mit dem man sich identifizieren kann“, so der 30-Jährige.

Viele Aufgaben warten auf ihn – unter anderem die Fortsetzung des Innenstadtumbaus, die Einstellung eines Klimaschutzmanagers zum 1. April sowie ein Klimaschutzkonzept für die Domstadt, die Weiterentwicklung von Baugebieten und das Thema Mobilität.

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