„einLaden“-Team veranstaltet fünfte Auflage des „umgekehrten Adventskalenders“
Rekord knacken und Menschen helfen

Billerbeck (sdi/pd). Sie würden den Erfolg aus 2019 gerne toppen. 97 Paketen sind für die Coesfelder Tafel abgegeben worden. „Das war Rekord“, sagt Patrick Klahold. Er gehört zum „einLaden“-Team, das die „umgekehrte Adventskalender-Aktion“ organisiert. Bereits zum fünften Mal. Um Menschen in Not zu helfen.

Freitag, 27.11.2020, 06:15 Uhr
So kann der „umgekehrte Adventskalender“ befüllt werden. Foto: privat

Das Prinzip ist einfach: „Jeden Tag bewusst etwas geben“ lautet das Motto. Dazu benötigt man eine Kiste oder einen Karton mit Deckel. Dann legt man vom ersten bis zum 24. Dezember jeden Tag ein langhaltbares Lebensmittel oder Kosmetika hinein. Angenommen werden aber auch Pakete, die innerhalb eines kürzeren Zeitraums gepackt wurden, wie die Organisatoren mitteilen. Befüllt werden kann der Adventskalender zum Beispiel mit Kaffee, Haferflocken, Reis, Nudeln, Trockenobst, Mehl, Zucker, Fertigprodukten jeglicher Art, Konserven, Drogerieartikeln wie Deodorant, Shampoo, Spülung, Duschgel, Zahnbürsten, Handcreme, Damenbinden, Rasierern, Abschminktüchern, aber auch mit Schokolade und anderen Süßigkeiten. Wichtig sei, dass sich die Artikel in einem einwandfreien und geschlossenen Zustand befinden und das Mindeshaltbarkeitsdatum nicht überschritten ist. Die Artikel und das Paket sollten nicht in Geschenkpapier eingewickelt werden.

Da die Coesfelder Tafel am 17. Dezember ihre letzte Ausgabe durchführt, können Pakete am Montag (28. 12.) und Mittwoch (30. 12.) jeweils zwischen 9 und 10 Uhr sowie von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr im „einLaden“ (Münsterstr. 1) abgegeben werden. Damit die Abgabe coronakonform und damit kontaktlos ablaufen kann, wird ein Tisch vor dem Eingang des „einLadens“ aufgebaut. „Von uns ist in der Zeit jemand im Laden und holt, wenn die Menschen wieder gegangen sind, die Pakete hinein“, erklärt Klahold. Das Orgateam appelliert an alle Spender, sich während der Abgabe an die Hygiene- und Abstandsregeln zu halten. Die Spenden werden zum Beginn des neuen Jahres die Tafel erreichen, die sich mit ihren ehrenamtlichen Helfern auch um die Billerbecker und Nottulner Bedarfsgemeinschaften kümmert. In Zeiten einer Pandemie werde deutlich, so das Orgateam, wie sehr die Gesellschaft auf diese Ehrenamtler angewiesen sei. Denn auch die Tafel spüre die Auswirkung der Pandemie. So hätten einige Helfer aufgrund dessen, dass sie zur Risikogruppe gehören, ihre Tätigkeit aufgeben müssen. Interessierte Helfer können sich bei der Coesfelder Tafel (www.coesfeldertafel.de) melden.

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