Reiterverein investiert 200 000 Euro in die Aufwertung der Anlage in Hamern
Bis zum Turnierbetrieb bestens gerüstet

Billerbeck. An der Reithalle in Hamern wird an diesem Morgen eifrig gesägt und gehämmert. Auf Hochtouren läuft die Erneuerung der Längsfassade am Anbau zum Turnierplatz. Nicht nur das Holz wird ausgetauscht, auch neue Rollladen werden eingebaut. „Außerdem haben wir das Dach, das undicht geworden war, erneuert und um einige Meter verlängert“, berichtet Michael Fliß, Vorsitzender des Zucht-, Reit- und Fahrvereins, über die aktuellen Bautätigkeiten auf der Anlage. An der Stirnseite sind schon die alten Eternitplatten entsorgt und durch Sandwichplatten mit Isolierung ersetzt worden.

Dienstag, 02.03.2021, 08:24 Uhr
Michael Fliß. Vorsitzender des Zucht-, Reit- und Fahrvereins, zeigt die schon fertige Stirnfassade, die mit so genannten Sandwichplatten verkleidet worden ist. Fotos: ude Foto: az

Insgesamt rund 200 000 Euro investiert der Verein, um auch in Zukunft für sportliche Herausforderungen gerüstet zu sein und seinen Mitgliedern und Gästen nicht nur einen perfekten Sportbetrieb, sondern auch ein angenehmes Ambiente präsentieren zu können.

Fliß richtet den Blick schon auf den nächsten Bauabschnitt. „Die drei Container, die bislang für uns als Meldestelle gedient haben, werden mit Holz eingehaust und bekommen ein Dach“, schildert er die nächsten bevorstehenden Maßnahmen, die bis zum Beginn des Turnierbetriebs abgeschlossen sein sollen.

Anschließend an die Saison soll im Herbst dann der vorhandene Aufenthaltsraum vergrößert werden. „Er wird so weit vorgezogen, dass man in Zukunft trockenen Fußes vom Aufenthaltsraum in die Reithalle gehen kann“, nennt Fliß eine große Verbesserung.

Zur Finanzierung der Maßnahmen hat der Verein ein Darlehen aufgenommen, aber auch Fördermittel erhalten – so aus dem Programm „Moderne Sportstätten“ des Landessportbundes sowie von der Sparkassenstiftung Billerbeck. Über die Photovoltaik-Anlage auf dem Hallendach, die der Verein verpachtet hat, wurden Einnahmen generiert.

Ob die komplette Maßnahme in diesem Jahr tatsächlich abgeschlossen werden kann, ist noch nicht sicher. „Das hängt auch von den weiteren Entwicklungen ab“, sagt Michael Fliß. „Die Corona-Situation fördert den Mut zu Investitionen nicht gerade.“

Umso mehr freut sich Fliß, dass der Verein eine Corona-Soforthilfe über das Land erhalten hat.

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