Bau des BHD-Wohnquartiers „Magdalenenhof“ liegt im Zeitplan
Einzug der Mieter im März geplant

Lette. Wo sich jetzt noch Erdhügel unter den drei Roteichen türmen, lädt später ein Garten zum Entspannen ein, und wo jetzt noch fleißig gebaut wird, stehen später 20 senioren-, teilweise rollstuhlgerechte Wohnungen zur Verfügung. Der „Magdalenenhof“, ein Wohnquartier, das der BHD Coesfeld auf rund 3200 Quadratmetern in Lette an der Magdalenenstraße ins Leben ruft, hat schon deutliche Formen angenommen. „Der Rohbau inklusive Klinkerarbeiten ist fertiggestellt, das Dach ist gerichtet und eingedeckt, die Rohinstallationsarbeiten für die Haustechnik sind schon weit fortgeschritten und die Fenster sind teilweise schon eingebaut“, sagt BHD-Geschäftsführer Alf Mülder. Weiter geht es im zweiten Halbjahr mit den Estrich- und Putzarbeiten, den Trockenbauarbeiten und den Maler- und Bodenarbeiten. „Parallel werden wir im Herbst schon mit den Außenanlagen beginnen. Zum Einzug sollen auch alle Arbeiten rund um das Haus abgeschlossen sein.“

Montag, 06.07.2020, 06:00 Uhr
Foto: Jessica Demmer

Ziel ist es, dass alle Mieter Anfang März 2021 einziehen können, wie der stellvertretende Geschäftsführer Hubertus Schulze Froning ergänzt. „Bislang sieht das sehr gut aus. Wir hatten keine Verzögerungen.“ Die größte Herausforderung sei von Beginn an die Integration und die Gestaltung des alten Kirchturms gewesen. „Wir alle haben das aber während der gesamten Planungsphase immer als eine positive Herausforderung angesehen, denn die Erhaltung und Einbindung des Turms ist und bleibt eine absolute Herzenssache.“

Das Konzept des Wohnquartiers sieht vor, älteren Menschen seniorengerechte Wohnungen zu bieten, in denen sie zunächst ganz selbstbestimmt und unabhängig wohnen können. Gleichzeitig wird aber auch durch gemeinschaftliche Flächen und ein Gemeinschaftsraum genügend Möglichkeit zur Begegnung geboten. Auch wird die Tagespflege dort integriert, die sich noch an der Coesfelder Straße befindet. Martina Breuer, Öffentlichkeitsreferentin des BHD, erklärt: Sie belebt die ganze Wohnanlage, die Mieter können an Aktionen teilnehmen oder sich ehrenamtlich engagieren, wenn sie das möchten. Wenn irgendwann der eigene Bedarf an Betreuung besteht, sind ebenfalls die Wege kurz.“ Ambulante Pflege, Hausmeisterservice, mobiler Mittagstisch – die zusätzlichen, optionalen Angebote sind vielfältig. „So soll ein selbstbestimmtes und unabhängiges Wohnen so lange es geht ermöglicht werden.“

Erste Interessenten habe es bereits 2017 gegeben. „Die Liste ist inzwischen deutlich gewachsen. Wir haben einige Reservierungsbestätigungen ausgesprochen, bei der Vergabe haben wir sowohl zeitliche aber auch sehr individuelle Kriterien berücksichtigt“, so Martina Breuer. Einige Gespräche stünden noch aus, auch mit den Interessenten, die vorerst nicht berücksichtigt werden konnten. „Hier wird es eine Warteliste geben. Ein Großteil der Anfragen haben wir auch von Letteranern erhalten, einige wollen ihre zu groß gewordenen Immobilien verkaufen und haben auch deshalb schon rechtzeitig um eine vorläufige Reservierungsbestätigung gebeten. Andere haben sich für ihre Eltern gemeldet, die weiter weg wohnen, jetzt im Alter aber näher bei den Kindern sein wollen.“

Endgültige Mietverträge werden im Herbst geschlossen. „Falls dann jemand von seiner Reservierung zurücktreten will, haben wir immer noch genügend Zeit, auf unsere Warteliste zurückzugreifen.“

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