Westfalia Wohnpark: Baubeginn für Spätherbst 2020 anvisiert
Erste Mietverträge schon abgeschlossen

Coesfeld. Auch wenn der Blick des Spaziergängers an der Dülmener Straße zurzeit noch auf eine sandige Wüste auf dem ehemaligen Gelände der Firmen Fritzen und Hamelmann fällt – hinter den Kulissen tue sich einiges, versichert Manfred Höne, Geschäftsführer von Ecoplan, der als Investor das Gelände für seine Höne Immobilien GmbH erworben hatte und dort den Westfalia Wohnpark realisieren möchte.

Donnerstag, 03.09.2020, 06:03 Uhr aktualisiert: 07.09.2020, 11:32 Uhr
So soll der Westfalia Wohnpark an der Dülmener Straße in naher Zukunft aussehen. Manfred Höne, Geschäftsführer von Ecoplan, glaubt, dass der Komplex als „das neue Einfahrtstor zur Stadt“ wahrgenommen werde. Foto: Grafik: Evers Architekten mbH

„Den Bauantrag haben wir gemeinsam mit Evers Architekten im Frühjahr eingereicht“, sagt Höne. Und: „Für die ersten Bauabschnitte entlang der Dülmener Straße sind die Mietverträge schon abgeschlossen.“ In vier Bauabschnitten sollen die vier Gebäudeteile nach und nach entstehen. Dass nun bereits die ersten gewerblichen Mieter unterschrieben haben, sei der Tatsache geschuldet, dass sie für das geplante Konzept des Betreuten Wohnens, das dort realisiert werden soll, Planungssicherheit bräuchten.

Momentan laufen laut Höne im Hintergrund die ingenieurstechnischen Planungen, beispielsweise zur Statik und zum Abwasser ab. Da das Kanalnetz an der Dülmener Straße schwächer sei als andernorts, müssten zum Beispiel Rückstaukanäle auf dem Grundstück gebaut werden.

„Ich würde mich freuen, wenn ich diesen Monat die Baugenehmigung von der Stadt bekäme“, wünscht sich Höne. Das sieht Ludger Schmitz bei der Stadt Coesfeld noch skeptisch: „Das wird, glaube ich, nicht klappen.“ Der Fachbereichsleiter für Planung, Bauordnung und Verkehr hält eher den Oktober für realistisch. „Ein paar Fragen sind noch offen“, sagt Schmitz. Dies liege aber nicht am Bauherrn, sondern sei zum einen der Tatsache geschuldet, dass die Anforderungen immer höher würden und zum anderen liege es an „der Masse von Bauanträgen“, die Ludger Schmitz zurzeit noch auf dem Schreibtisch hat.

Wenn die Stadt aber in spätestens zwei Monaten das Go erteilt, könnte im Spätherbst oder zu Beginn des Winters mit den ersten beiden Bauabschnitten begonnen werden. „Zum Jahreswechsel 2021/22 sollen dann die ersten Mieter einziehen können“, prognostiziert Höne. „In einem Jahr wird es an dem Standort jedenfalls schon ganz anders aussehen“, verspricht er. Dann soll der Komplex als „das neue Einfahrtstor zur Stadt“ wahrgenommen werden.

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