In diesem Winter ist es für den Bauhof noch ruhig geblieben
Streudienst bislang nur drei Mal im Einsatz

Coesfeld. Noch ist es in Sachen Winterdienst ruhig geblieben für den Bauhof der Stadt. „Es hat bislang nur drei Einsätze für den Streudienst gegeben. Zuletzt am Ende dieser Woche auf den Straßen und auf den Geh- und Radwegen“, zieht Uwe Dickmanns, Leiter des Fachbereichs Bauen und Umwelt, eine erste Bilanz.

Samstag, 16.01.2021, 14:36 Uhr
So voll aufgerüstet wie auf diesem Archivbild aus dem Jahr 2017 war der Baubetriebshof der Stadt noch nicht in Sachen Winterdienst unterwegs. Bis jetzt war der Streudienst nur drei Mal im Einsatz, zuletzt Ende dieser Woche. Foto: Stadt Coesfeld

Dementsprechend seien die Streusalzvorräte auch noch reichlich vorhanden. „Das Lager ist mit 320 Tonnen vollgefüllt. Die Salzbestände werden am Baubetriebshof in Silos gelagert. In ganz extremen Jahren, zuletzt 2010, hatten wir im Industriegebiet Nord.Westfalen eine zusätzliche Halle angemietet, um den Vorrat zu erhöhen.“ Das sei nun allerdings unter den Wetterbedingungen der vergangenen Jahre nicht mehr notwendig.

Für mögliche Einsätze im Winterdienst stehen die Mitarbeiter des Bauhofes aber rund um die Uhr parat. „Es gibt von Mitte November bis Mitte März einen festen Bereitschaftsplan. Alle wissen während dieser Zeit exakt, wann sie Bereitschaft haben. Wenn die Witterungsverhältnisse und die Wettervorhersagen keinen Einsatz der Kollegen erwarten lassen, wird die Bereitschaft ausgesetzt“, erklärt Uwe Dickmanns weiter.

Und auch wenn in Sachen Eis und Schnee noch nicht viel Einsatz gefordert wurde, haben die Mitarbeiter alle Hände voll zu tun. „Sie sind gerade damit beschäftigt, die Weihnachtsbeleuchtung abzuhängen und einzulagern. Jahreszeitlich werden im Januar und Februar überwiegend Arbeiten in den Außenbereichen erledigt, zum Beispiel die Wallheckenpflege oder Arbeiten am Baumbestand im Stadtgebiet.“

Dabei hatte das Coronavirus bislang kaum einen Einfluss auf die Tätigkeiten. „Das meiste wird ja draußen abgewickelt. Nur in der Art der Beförderung der Kollegen zu den Einsätzen musste eingegriffen werden.“ Denn normalerweise bestehen die Grünflächenpflegekolonnen aus vier Mitarbeitern. „Wir haben die Einsatzfahrzeuge entsprechend ausgestattet, dass diese mit vier Personen besetzt werden können. Doch statt wie sonst geschlossen zum Einsatz zu fahren, versuchen wir, die Kolonnen zu teilen, sodass zwei Fahrzeuge zum Einsatz kommen.“

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