Darup
Alexander Beyer verewigt sich als Erster

Darup. Der lang ersehnte Regen setzt ein, nur an einem Ort ist er nicht willkommen: beim Jungschützenkönigschießen der Magdalenen-Bruderschaft Darup. Die Anwärter lassen sich davon jedoch nicht beirren. Und um 18.02 Uhr gelingt es dann Alexander Beyer mit dem 117. Schuss die Reste des Vogels von der Stange zu fegen und sich als erster Jungschützenkönig in die Geschichte des Vereins zu verewigen.

Montag, 08.07.2019, 10:00 Uhr
Jungschützenkönig Alexander Beyer (4.v.l.) feiert im Kreise seiner Mitstreiter. Alle Unterlegenen freuen sich mit dem ersten Titelträger der Vereinsgeschichte. Foto: az

Gegen 17 Uhr lässt der Leutnant der Magdalenen-Bruderschaft Darup fast alle der möglichen 45 Jungschützen im Alter bis 25 Jahre antreten. In einer kurzen Ansprache von Gildemeister Josef Wewering erläutert dieser noch mal kurz die Intention der zusätzlichen Veranstaltung und wünschte den angetretenen Jungschützen viel Erfolg und die nötige Treffsicherheit.

Was nun geschieht, übertrifft sämtliche Erwartungen des Vorstandes der Bruderschaft. Alle angetreten Jungschützen nehmen den direkten Weg zur Vogelstange und versuchen ihr Glück. Vielleicht liegt es daran, dass der erste Schuss mit zwei Biermarken belohnt wird. Nach kurzer Zeit ist dann aber klar, dass es nicht das Freibier ist, sondern jeder ernsthafte Ambitionen hat, erster Jungschützenkönig in Darup zu werden. Die Schlange der schießwilligen Schützen nimmt nicht ab und die Schießmeister Manfred Gerding und Hermann Allendorf bekommen kaum eine Verschnaufpause.

Nach gut 100 Schuss gelingt es Marvin Krabbe, den Vogel zu zerteilen, aber ein bedeutender Rest des Vogels bleibt hängen. Ab da setzt bei allen Beteiligten Fracksausen ein und keiner vermag den Rest des Vogels wirkungsvoll von der Stange zu fegen.

Unter den gut 300 Zuschauern schauen auch die Väter und Mütter der Jungschützen gebannt zur Stange, ob ihr Schützling erfolgreich ist, bis Alexander Beyer schließlich den Sack zumacht.

Gerade mal 35 Minuten dauert das Vogelschießen, und zeigt, wie gut die neue Idee der Magdalenen-Bruderschaft angenommen wird. Von Neid ist unter den Mitkonkurrenten nichts zu spüren und deshalb wird Alexander Beyer auch frenetisch gefeiert. Als einzige Verpflichtung, die der Jungschützenkönig in Darup hat, gibt er gerne das erste Freibier direkt noch an der Vogelstange frei.

Wegen des Dauerregens wird die Party dann ins Zelt verlegt, das bereits um 19 Uhr gut gefüllt ist, sodass die Feierlichkeiten mit einer beachtlichen Gästeschar zur Livemusik starten können.

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