Darup
St. Martin mit Laternen empfangen

DARUP. Die Straßen von Darup sind hell erleuchtet. Mit Fackeln und Laternen zieht der Martinsumzug durch das Dorf, um an die Geschichte des Heiligen Martin zu erinnern. Vorneweg laufen die Feuerwehr mit den Fackeln und die BMV-Nottuln, die für Musik sorgt. Liebevoll gestaltete Laternen werden von den Kindern getragen und sie laufen alle zusammen hinter der Feuerwehr her. „Meine Mama hat meine Laterne gebastelt“, erzählt Maja. „Und ich habe Mama dabei geholfen und als ich keine Lust mehr hatte, hat Mama weiter gebastelt“, sagt die fünfjährige Carlotta. Sie beide freuen sich über den Umzug. Es ist zwar kalt, aber das macht den Teilnehmern nichts, sie haben sich gegen die Kälte warm angezogen.

Dienstag, 19.11.2019, 11:04 Uhr
Auch die Erwachsenen hatten genügend Möglichkeit, sich bei dem kalten Wetter zu stärken. Foto: az

An der Kita St. Marien startet der Umzug. Viele Kinder warten wie Maja und Carlotta aufgeregt darauf, dass es losgeht. Endlich treten die Feuerwehrmänner neben die Blaskappelle und gehen los. Zu den Klängen vom Martinslied und von „Ich geh mit meiner Laterne“ geht es einmal durch ganz Darup. Ziel des Umzugs ist der Schulhof, wo die Martinsgeschichte eindrucksvoll nachgestellt werden soll.

Als der Umzug auf dem Schulhof ankommt, ist ein Bereich abgesperrt und hell erleuchtet. Die Kinder versammeln sich rund um die Fläche, schließlich wollen alle etwas sehen und den Mann auf dem Pferd mit Laternen willkommen heißen: Auf dem Pferd geritten zeigt St. Martin „Ehrenmut“, wie es in dem Kinderlied heißt, und teilt seinen Mantel mit einem armen Bettler. „Und so erinnern wir jedes Jahr an diesen besonderen Mann, Martin“, endet die Geschichte, denn im Laufe seines Lebens hat dieser vielen geholfen und sich nicht durch den Spott von anderen beirren lassen. Nach dem Schauspiel verteilt der heilige Mann Martinsgänse an die Kinder. Vorbestellt wurden 220 Gebäckstücke, die nun von den Mädchen und Jungen angenommen werden.

Organisiert wurde der Martinsumzug von der Nachbarschaft Unterdorf Darup. Zum ersten Mal hat Sebastian Paus die Rolle des Matin übernommen, der Bettler wurde von Stephan Potthoff gespielt. Gut 450 Leute haben am Umzug teilgenommen. „Es ist toll, dass der Umzug hier im Dorf so gut angenommen wird und viele Leute da sind. Das Team ist wie jedes Jahr engagiert und die Zusammenarbeit ist einfach gut“, resümiert Sascha Hölter von der Nachbarschaft Unterdorf und dankt den Sponsoren: Die Sparkasse Westmünsterland hat die Martinsgänse gespendet, die Volksbank Nottuln den BMV-Nottuln und der Glühwein wurde von der Grotteria aus Darup gespendet.

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