Marc Dörrich ist bis Sommer übergangsweise Leiter des Kirchenchors St. Pankratius
„Damit der Chor zusammenbleibt“

Gescher. Marc Dörrich hat als neuer Dirigent des Kirchenchors St. Pankratius jetzt die Sängerschar bei der ersten Probe im Haus der Begegnung kennengelernt. Er wurde mit Applaus empfangen. Der Hochmooraner wird den Chor in einer Übergangsphase leiten. Bis zum Sommer dieses Jahres übernimmt er das Dirigat.

Freitag, 21.02.2020, 06:28 Uhr
In einer vollbesetzten Kirche hat der Kirchenchor St. Pankratius im November 2016 ein beeindruckendes Jubiläumskonzert mit Werken von Mozart und Rutter gegeben. Die ungewöhnliche Mischung kam damals bei den Zuhörern sehr gut an. Foto: Archiv

„Ich habe die Aufgabe übernommen, damit der Chor zusammenbleibt“, kommentiert Marc Dörrich. Denn der vorherige Dirigent Reinhard Mensing ist Ende des vergangenen Jahres als Chorleiter verabschiedet worden. Wenn für eine längere Zeit keine Proben stattfinden würden, würde die Gefahr bestehen, dass Chormitglieder abspringen würden und am Ende der Chor aufgelöst werden müsse. Das möchte Marc Dörrich auf jeden Fall verhindern, indem er jetzt die Probenarbeit mit dem Chor aufgenommen hat.

Marc Dörrich, der im Hauptberuf als Lehrer für Geschichte und katholische Religionslehre am Pius-Gymnasium in Coesfeld arbeitet, ist auch als Organist in Ramsdorf, Velen und Coesfeld sowie als Sänger im Kirchenchor in Hochmoor aktiv. Marc Dörrich hat Erfahrungen als Chorleiter mit dem Schulchor am Pius-Gymnasium gesammelt. In die „Messe spezial“, die die katholische Pfarrgemeinde St. Pankratius und St. Marien anbietet, hat Dörrich die beliebten Taizé-Gesänge eingebracht.

Er freut sich, dass er mit dem Kirchenchor St. Pankratius eine aktive Chorgemeinschaft vorfindet, die auch „gut durchmischt“ sei. Denn dem Chor würden nicht nur ältere, sondern auch jüngere Mitglieder angehören.

An den Proben würden regelmäßig 60 bis 65 Sängerinnen und Sänger teilnehmen. „Auch das ist eine gute Quote“, freut sich der neue Übergangs-Chorleiter.

Die Probenarbeit wolle er auf „einfacher Flamme“ weiterführen. In der Hauptsache gehe es jetzt darum, den Festgesang zu Ostern, Pfingsten und zum Patronatsfest am 12. Mai sicherzustellen. „Dafür werden wir intensiv proben“, sagt Dörrich, der sich darauf eingestellt hat, nur in einer Übergangszeit Chorleiter des Kirchenchors St. Pankratius zu sein. Denn die Suche der Kirchengemeinde nach einer dauerhaften Lösung gehe weiter.

Der Kirchenchor ist im Jahre 1891 gegründet worden und hat im Jahre 2016 sein 125-jähriges Bestehen gefeiert. Schon vor dem Hintergrund dieser langen Tradition wollen die Verantwortlichen alles daran setzen, dass es weitergeht. Vor Reinhold Mensing hatte Gudula Hardt das Dirigat 30 Jahre lang inne, das sie am Ende des Jubiläumsjahrs 2016 aus beruflichen Gründen niederlegte. Neben dem Chor mit etwa 80 aktiven Mitgliedern existiert eine Choralschola, die sich der Pflege des gregorianischen Chorals verschrieben hat. Sie umfasst zurzeit zehn Sängerinnen und Sänger, die zunehmend auch über ein Repertoire von vierstimmigen Motetten verfügen.

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