Arbeiten auf Gelände der Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG bis Ende August beendet
Silos wachsen in die Höhe

Gescher. Bis voraussichtlich Ende August wird es dauern, bis auf dem Gelände der Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG wieder sechs Getreidesilos stehen. Wegen stürmischer Böen in der jüngsten Vergangenheit sei es zu Verzögerungen der Baumaßnahme gekommen, teilte Geschäftsführer Martin Duesmann-Artmann mit.

Donnerstag, 09.07.2020, 06:02 Uhr
Schritt für Schritt wachsen die neuen Getreide-Silos auf dem Gelände der Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG in Gescher in die Höhe. Spätestens Ende Juli können die ersten drei Behälter befüllt werden. Foto: Franz-Josef Schulenkorf

Bis Ende Juli könnten die ersten drei Silos mit Getreide befüllt werden, wenn alles nach Plan verlaufe. Die Anlieferung von Getreide sei dennoch auch jetzt möglich. „Dafür haben wir extra unseren Umschlagplatz auf unserem Gelände in Gescher erweitert“, sagt Duesmann-Artmann. Die Gerste werde zu den anderen Standorten der Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG in Reken, Lembeck und Wesel transportiert und dort gelagert. Auch sogenanntes Schwergetreide wie Weizen, Roggen und Triticale würde bei der Raiffeisen Hohe Mark Hamaland in Gescher angenommen.

Der Bau der sechs neuen Getreide-Silos ist nötig geworden, nachdem am 3. November des vergangenen Jahres - an einem Sonntag - ein Silo aus bislang unbekannter Ursache eingestürzt war und die anderen Silos und das Technik-Gebäude in Mitleidenschaft gezogen hatte.

Viel Zeit musste für die Demontage der zerstörten Silos aufgebracht werden. Die hohen Behälter mussten Schritt für Schritt mit Kränen abgetragen werden.

Die neuen Getreidebehälter haben dieselbe Höhe von 34 Metern wie die alten, die rückblickend nur eine Lebensdauer von 15 Jahren hatten. Auch sei die Bauart gleich. Die aktuelle Baumaßnahme führe das Mühlenbau-Unternehmen Bosche Systembau aus Vechta durch. „Die Silos selbst sind in Frankreich hergestellt worden“, teilt der Raiffeisen-Geschäftsführer mit. Die Annahmehalle werde mit der aktuell modernsten Befüll- und Entnahmetechnik bestückt. „Wir hoffen, dass spätestens bis Ende August das Gröbste fertig ist“, sagt Martin Duesmann-Artmann. Bereits damals hatte er geäußert, dass der Schaden in die Millionenhöhe gehe. Zum Glück komme die Berstschadenversicherung für einen Teil der jetzt fälligen Investitionskosten auf.

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