Aktionswochenende zum Auftakt von „Heimatshoppen“
„Geschäfte vor Ort unterstützen“

Gescher. Zum dritten Mal öffneten die Einzelhändler in Gescher ihre Türen zur gemeinsamen Aktion „Heimatshoppen“. In diesem Jahr waren es 22 Einzelhändler, die sich daran beteiligt haben. Das leuchtend-orange Wort „Heimatshoppen“ signalisierte am Eingang der Geschäfte die aktive Teilnahme. Jedes Geschäft hatte für das Auftaktwochenende spezielle Aktionen vorbereitet.

Mittwoch, 16.09.2020, 06:29 Uhr
Die Aktion „Heimatshoppen“ hat jetzt zum dritten Mal stattgefunden. Stephanie Ruyter, Fachberaterin und Mitinhaberin von „Betten Kösters“, war jedes Mal dabei und freut sich, dass die Kunden das Angebot noch besser angenommen haben als in den Vorjahren. Fotos: emk Foto: az

„Die Nachfrage war in diesem Jahr größer als bisher“, freute sich Jana Ay, Geschäftsführerin der neugegründeten Stadtmarketing Gescher GmbH. Allerdings hatten nicht alle Geschäfte am Samstag bis 16 Uhr geöffnet. „Wir können niemandem die Öffnungszeiten vorschreiben. Das ist schließlich auch eine Kostenfrage für die Einzelhändler. Für den Kunden wäre das besser“, ergänzte Ay.

Stephanie Ruyter, Fachberaterin und Mitinhaberin von „Betten Kösters“, hat an allen Aktionen teilgenommen. „Es wäre schön, wenn alle solange aufhätten. Von den Kunden wird die Aktion besser angenommen als in den Vorjahren. Vielleicht liegt das auch an Corona, dass sie ihr Heim schöner machen wollen. Wir tun was gegen das Sterben des Einzelhandels im Ort. Das haben auch die Kunden immer wieder erwähnt“, so Ruyter.

Für Geschäftsführerin Sabrina Dankelmann (Kostbar unverpackt) war das Aktionswochenende eine willkommene Gelegenheit, sich erneut zu präsentieren. Dankelmann hat ihr Geschäft im November 2019 erst eröffnet. „Am Freitag hatten wir Verkostungstag, da waren 40 Leute hier“, so Dankelmann. Petra und Stefan Rüping aus Heiden ließen sich durch die Werbung am Samstag anlocken. „Wir haben eine Fahrradtour hierher gemacht. Wir unterstützen damit die lokalen Geschäfte vor Ort. Das ist auch schön, wenn die Leute wieder ins Dorf gehen“, so Stefan Rüping. Auch dieses Ehepaar bedauerte, dass die meisten Geschäfte ab Samstagmittag schon zu hatten. Ein Ziel hatten sie allerdings noch: „Gleich geht es weiter zur Weinprobe beim Weinhandel Secco.“

Die Kölnerin Elke auf der Heide war mit ihrer Mutter in Gescher unterwegs, die in Stadtlohn lebt. „Wir waren bei Betten Kösters. Dort habe ich eine Zwitscheruhr gekauft, die ich mir schon lange gewünscht habe“, freute sich Elke auf der Heide.

Anne Heselhaus, Mitinhaberin von „Betten Heselhaus“ , freute sich ebenso über den Erfolg des Wochenendes: „Wir hatten am Freitag viele Kunden von außerhalb, die sich für ein neues Bettensystem interessierten. Heute ab Mittag ist es ruhig. Die Senkung der Mehrwertsteuer ist nicht die Motivation für ein neues Bett. Ich glaube, Corona hat geholfen, dass sich die Kunden ihr Heim bequemer machen wollen.“

„Heimatshoppen ist eine gute Geschichte. Wir geben den Geschäften vor Ort eine Chance. Hier kann man auch preiswert, aber nicht billig einkaufen“, fügte Winfried Andexer aus Gescher als Kunde bei „Betten Heselhaus“ hinzu.

7  Bis zum 10. Oktober liegen die Stempelkarten bei den 22 Einzelhändlern bereit. Beim Kauf einer Ware kann sich die Karte füllen und an einer Verlosung mit wertvollen Sachpreisen teilnehmen.

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