SV baut großen Abenteuerspielplatz im Sportzentrum Ahauser Damm
Familienfreundlichkeit ist Trumpf

Gescher. Geschers größter Sandkasten entsteht zurzeit am Ahauser Damm. Direkt neben dem Clubheim baut der SV Gescher einen riesigen Abenteuerspielplatz. 14 Tonnen Sand sind herangekarrt worden, um die Einfassung mit L-Steinen zu stabilisieren. Weitere 360 Tonnen Fallschutzsand werden folgen, bis hier die jüngsten Besucher des Sportzentrums nach Herzenslust spielen und toben können. Das wird, wenn das Bauteam um Rainer Valasik und Herbert Hoppe weiterhin gut vorankommt, im Dezember der Fall sein. „Wir wollen ein familienfreundlicher Verein sein, das ist unser Ziel“, sagt SV-Vorsitzender Markus Lammerding. Über das Förderprogramm Vital.NRW sei es mit Unterstützung von Bürgermeister Kerkhoff gelungen, 16 000 Euro Fördermittel zu akquirieren. Die Gesamtkosten beziffert Lammerding mit 28 000 Euro – plus Eigenleistung.

Dienstag, 06.10.2020, 06:24 Uhr
Sie waren die Macher beim SV-Clubheimbau, sie packen auch jetzt wieder an, damit Kinder demnächst auf einem großen Abenteuerspielplatz im Sportzentrum toben können: Herbert Hoppe (li.) und Rainer Valasik. Foto: az

Und die ist enorm. Seit zwei Monaten laufen die Erdarbeiten und das Setzen der Einfassung. Valasik und Hoppe haben hier schon 130 Arbeitsstunden investiert, unterstützt von Gerd Legters und Bernd Bushues mit passendem Gerät. Jetzt sind die ersten Fundamente für ein Dreier-Reck gegossen worden. Hinzu kommen eine Kombi-Schaukel und – als Highlight – ein großes Klettergerüst mit Free-Climbing-Wand, Feuerwehrstange, Röhrenrutsche, Wackelbrücke und einer normalen Rutsche. Diese Geräte sollen bis Ende Oktober stehen, im November erfolgt dann das Auffüllen der etwa zehn mal 20 Meter großen Spielfläche mit Fallschutzsand. „Da dürfen dann unsere Mitglieder mit anpacken“, kündigt Lammerding eine Gemeinschaftsaktion an. Ein weiteres Highlight, eine 30 Meter lange Seilbahn, soll bis zum Frühjahr 2021 folgen.

Auch kleinere Kinder sollen ihren Spaß haben, wenn die Eltern am Ahauser Damm Fußball gucken oder die älteren Geschwister auf Kunstrasen trainieren – das ist das Ziel. „Wir möchten die ganze Familie hier im Sportzentrum haben und für alle Altersgruppen etwas bieten“, sagt Lammerding. Der Verein arbeite an einem Konzept, um das Angebot rund um die Sonntagsspiele noch attraktiver zu machen. Ziel sei es, die Zuschauerzahl mittelfristig von heute 300 auf über 500 zu steigern.

Ein weiterer Baustein dazu ist die Errichtung einer Tribüne. Der Förderantrag aus dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ ist gestellt. Der SV-Vorstand ist optimistisch, dass die Mittel bewilligt werden. „Sobald das ,Go’ kommt, legen wir los“, kündigt Lammerding an. Er hoffe, dass die Tribüne noch in diesem Winter fertig werde.

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