Kolpingsfamilie lädt am 8. Dezember zu einer besinnlichen Andacht ein
Geburtstag des Gründers feiern

Gescher (sk). Wie in vielen anderen Vereinen hat die Corona-Pandemie auch die Aktivitäten in der Kolpingsfamilie fast vollständig zum Erliegen gebracht. Viele beliebte alljährliche Veranstaltungen wie der von der Kolpingsfamilie organisierte Rad- und Wandertag oder das Sommerfest für die gesamte Bevölkerung fielen dem Virus zum Opfer.

Montag, 23.11.2020, 08:38 Uhr
Auch der beliebte Rad- und Wandertag fiel in diesem Jahr dem Corona-Virus zum Opfer. Foto: az

Thomas Feldmann, seines Zeichens Präses des Gescheraner Kolpings, versucht dennoch Hoffnung zu verbreiten. Er erinnert an den Gründer des weltumspannenden Kolpingwerkes, Adolph Kolping, der sich in der damaligen schwierigen Zeit ermutigend den Menschen zuwandte und selbst aus dieser Zuversicht den Alltag gestaltete.

„So wollen auch wir mutig in die Zukunft blicken, auf ein Ende der Pandemie hoffen, einen Impfstoff erwarten und ein baldiges Wiedersehen auch im großen Kreis ersehnen“, sagt Feldmann. Der Vorstand der Kolpingsfamilie Gescher hat sich zwischenzeitlich immer wieder Gedanken gemacht, wie man in den gewohnten Alltag und die Veranstaltungen der Kolpingsfamilie zurückkehren könnte, wurde jedoch dabei leider stets durch neueste Werte und nicht zuletzt durch den momentanen Lockdown, in der zweiten großen Welle, zurückgehalten, weitere Angebote zu starten.

„Somit haben wir uns verabschiedet von der geplanten Generalversammlung im November, dem traditionell gestalteten Kolpinggedenktag sowie auch von der jährlichen großen Adventsfeier. Auch im Kreis der Familien und des Jungkolpings lief das Programm wohl eher auf Sparflamme, das heißt, es fanden nur wenige oder gar keine Treffen statt“, ergänzt Willi Hintemann.

„Wir hoffen, dass alle dennoch der Kolpingsfamilie treu bleiben, selbst wenn so mancher zwischenzeitlich mal mit Austrittsgedanken gespielt hat oder auch für sich festgestellt hat, dass ihm momentan das bislang vertraute Angebot der Kolpingsfamilie nicht fehlt“, spricht Feldmann das aus, was viele aktive Mitglieder in diesen Tagen umtreibt.

Um den inneren Zusammenhalt zu stärken, das Miteinander auch äußerlich sichtbar zu machen, möchte die Kolpingsfamilie zum Jahresende, am Dienstag (8. Dezember), dem Geburtstag Adolph Kolpings, in einer adventlichen Andacht um 16 Uhr in der Pankratiuskirche zusammenkommen. Da momentan die Kirche noch die Möglichkeit biete, unter Beachtung der bestehenden Hygieneregeln (mit Mundschutz und Registrierung vor Ort) in einer größeren Anzahl auf Abstand zusammen zu kommen, sollen sich dort alle miteinander besinnlich mit Gebet und Gesang auf die Adventszeit einstimmen, der Verstorbenen des laufenden Jahres gedenken und den Geburtstag des Gründers „feiern“, heißt es.

Allerdings ist im Anschluss leider kein geselliges Treffen möglich, sodass alle Andachtsbesucher gebeten werden, die Kirche anschließend unter strikter Einhaltung der geltenden Abstandsregeln zu verlassen. „Mögen wir alle aus dieser Zuversicht leben können, und gestärkt durch das weihnachtliche Ereignis getrost und zuversichtlich auch dem Jahr 2021 entgegen gehen“, sagt Thomas Feldmann und endet mit einem Zitat Adolph Kolpings: „Die Zukunft gehört Gott und dem Mutigen.“

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