Aktion in den Kirchengemeinden startet am ersten Adventswochenende
Jesuskinder gehen auf Reisen

Gescher. Am bevorstehenden ersten Adventswochenende beginnt zum zweiten Mal eine besondere Aktion in der Kirchengemeinde St. Pankratius und St. Marien, der sich in diesem Jahr auch die evangelische Gemeinde anschließt. Die sechs Jesuskinder aus den Krippen in den hiesigen Kirchen und Kapellen (St. Pankratius, St. Antonius, Haus Hall, Altenwohnheim, Waldkirche und evangelische Kirche) werden im Advent auf eine Reise durch viele Familien geschickt, bis sie dann an Weihnachten wieder in ihren richtigen Krippen bestaunt werden können.

Dienstag, 24.11.2020, 06:30 Uhr
Schöne Aktion in der Vorweihnachtszeit: Gleich sechs Jesuskinder gehen am ersten Adventswochenende auf Reisen durch Gescheraner Familien. Es handelt sich um die Jesuskinder von St. Pankratius, St. Antonius, Haus Hall, Altenwohnheim, Waldkirche und evangelischer Kirche. Foto: az

Am kommenden ersten Adventssonntag werden sie nach der Messe um 11 Uhr in St. Pankratius „ausgesandt“. Die evangelische Gemeinde schickt ihr Jesuskind ebenfalls nach dem Gottesdienst um 11 Uhr auf den Weg in die erste Familie.

Für einen Tag und eine Nacht soll ein Jesuskind bei einer Familie zu Gast sein. Am folgenden Tag soll es an eine andere Familie oder an ein anderes Gemeindemitglied weitergegeben werden. Wohin die Reise geht, entscheidet allein derjenige, bei dem das Kind zuletzt zu Gast war. Für den ersten Tag sind die gastgebenden Familien bereits festgelegt, heißt es.

Ein Reisetagebuch, in dem die Erfahrungen mit dem ungewöhnlichen Gast aufgeschrieben werden können, begleitet jedes Jesuskind in die Familie. Am 22. Dezember sollen die Figuren im Pfarrbüro wieder abgegeben werden, damit sie pünktlich zu Heiligabend in ihrer Krippe liegen. Die Tagebücher werden zur Ansicht während der Weihnachtszeit an der jeweiligen Krippe ausgelegt. – Welche Idee steckt dahinter? Letztendlich geht es darum, für viele Menschen die Vorfreude auf Weihnachten zu wecken. Außerdem ist die Aktion eine gute Möglichkeit, den Glauben vor allem für Kinder begreiflicher zu machen. „Nicht die Menschen kommen zu ihm, sondern Jesus geht zu ihnen, lebt für eine kurze Zeit Momente ihres Alltags mit gerade in dieser schwierigen Zeit“, erläutert Pastoralreferent Heinz Watermeier.

Zum Vorbereitungsteam, das sehr gespannt darauf ist, was der Besuch auch in diesem Jahr in den Familien auslöst, gehören Heike Demes, Sandra Korf, Anne Trepmann, Heike Ebbert-Brüggemann und Pastoralreferent Heinz Watermeier.

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