Ausschuss berät heute über Gebührensätze für 2020
Leichte Entlastung im Geldbeutel

Rosendahl. Auf eine leichte Entlastung im Geldbeutel dürfen sich die Rosendahler Bürger im kommenden Jahr einstellen: Die Gebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser sollen gesenkt werden, auch die Kosten für die Abfallentsorgung werden sich verringern. Über die neuen Gebührensätze muss heute Abend der Ver- und Entsorgungsausschuss der Gemeinde beraten.

Mittwoch, 04.12.2019, 11:03 Uhr aktualisiert: 04.12.2019, 11:30 Uhr
Die Kosten für den Biomüll steigen – durch Überdeckungen ergibt sich insgesamt aber eine Entlastung für die Bürger. Foto: Frank Wittenberg

Überdeckungen aus dem Jahr 2018 sind laut Gemeindeverwaltung Ursache dafür, dass es bei den Abwassergebühren eine leichte Entlastung geben wird. Denn diese „nicht benötigten“ Beträge von rund 108 000 Euro beim Schmutzwasser und fast 151 000 Euro beim Niederschlagswasser müssen in die kommenden Kalkulationen einbezogen und bis spätestens 2022 verrechnet werden.

Auf der Grundlage dieses Gesamtbetrages von rund 259 000 Euro würde sich für 2020 eine Gebühr von 2,33 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser und 0,69 Euro pro Quadratmeter bebauter oder befestigter Fläche ergeben. Die Verwaltung empfiehlt allerdings, zunächst nur 70 Prozent dieser Überdeckung einzurechnen und die weiteren 30 Prozent im Jahr 2021 zu berücksichtigen, um damit eine mögliche Steigerung der Sätze abzumildern. Demnach wird vorgeschlagen, die Schmutzwasser-Gebühr für 2020 auf 2,40 Euro (minus drei Cent) und die Gebühr für Niederschlagswasser auf 0,72 Euro (minus zwei Cent) festzulegen – für einen Haushalt mit einem Wasserverbrauch von rund 160 Kubikmetern sowie 220 Quadratmetern befestigter Grundstücksfläche würde das eine Ersparnis von etwa 9,20 Euro ergeben.

Auch bei den Abfallgebühren spielt eine Überdeckung, hier aus dem Jahr 2017, eine positive Rolle: Weil ein Teil davon noch für 2020 eingerechnet werden kann, ergibt sich insgesamt in allen Gefäßkombinationen eine Entlastung – zwischen minus 16,10 Euro für 60 Liter Restmüll/120 Liter Biomüll bis hin zu 19,30 Euro für die Kombination 240 Liter Restmüll/240 Liter Biomüll. Lediglich für die Einzelgefäße für Biomüll (80, 120 oder 240 Liter) ergibt sich eine gleichbleibende beziehungsweise minimal höhere Gebühr, weil der Aufwand durch die Erhöhung der Deponiegebühren für den Biomüll gestiegen ist.

Für die Straßenreinigung ist eine Erhöhung der Gebühr um zwei Cent auf 1,69 Euro pro laufendem Meter Frontlänge vorgesehen. 7 Der Ver- und Entsorgungsausschuss tagt heute um 19 Uhr in öffentlicher Sitzung im Rathaus.

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