Neues Projekt im kommenden Jahr geplant
„Gesundheit in die Köpfe bekommen“

Rosendahl. Gesundheitliche Angebote zu Ernährung und Bewegung in den Fokus der Menschen rücken – das ist die Idee des „Markplatz der Gesundheit“. „Dabei handelt es sich um ein Strukturprogramm für Kommunen“, erklärt Initiator Markus Laurenz. „Dieses Projekt wurde aus zehn Jahren kommunaler Gesundheitsarbeit entwickelt.“ Nun soll dieses Programm auch in Rosendahl umgesetzt werden.

Freitag, 13.12.2019, 18:13 Uhr aktualisiert: 13.12.2019, 18:16 Uhr
Bürgermeister Christoph Gottheil (links) und Markus Laurenz möchten bei einer Messe im Mai das Thema Gesundheit in den Fokus rücken. Foto: Frank Wittenberg

Grundsätzlich laufe der „Marktplatz der Gesundheit“, wie der Name schon andeutet, auf eine Gesundheitsmesse hinaus. „Kommunale Akteure wie Sportvereine, Schulen, Kindergärten oder sonstige Institutionen können bei der Messe zeigen, welche Angebote sie zum Thema Gesundheit bieten“, stellt Laurenz vor. Stattfinden soll die Veranstaltung im Mai. „Auf dem Weg dahin werde ich Gespräche mit den Lebens- und Arbeitswelten zum Thema Gesundheit führen“, kündigt Laurenz an. „Das können Vertreter von Unternehmen oder auch Sportvereine sein.“ Ab Januar sollen monatliche Sprechstunden im Rathaus angeboten werden.

Bis Ende 2020 sollen Konzepte zur Eindämmung von Adipositas und Diabetes stehen.

Initiator Markus Laurenz

Bürgermeister Christoph Gottheil sieht in dem Projekt große Chancen. „Wenn wir den Bewegungs- und Gesundheitsgedanken in die Köpfe der Menschen bekommen, dann haben wir bereits etwas gewonnen“, hofft er. Zwar biete die Gemeinde normalerweise keine Angebote im Bereich Gesundheit, sondern vielmehr der Kreis – „dennoch wollen wir als Rathaus dieses Projekt teilaktiv unterstützen“, versichert Gottheil. So könne die Gemeinde passende Räume für die Gesundheitsmesse anbieten. Das fachliche Know-how komme von Laurenz und seinen „Gesundheitsmoderatoren“. „Diese Anschub-Unterstützung wäre dann eine Win-Win-Situation“, so Gottheil. Wichtig sei es vor allem, die verschiedenen Interessenlagen der Rosendahler zu beachten. Schließlich sei der Fokus von Auszubildenden im Vergleich zu Fast-Rentnern äußerst unterschiedlich. Letztlich müsse sich das Vorhaben interaktiv entwickeln.
Darüber ist sich auch Laurenz bewusst. „Entscheidend ist, ob wir es schaffen, das Projekt nachhaltig in kommunale Strukturen zu übertragen“, macht er deutlich. Schließlich soll sich der „Marktplatz der Gesundheit“ nicht nach einem Jahr in Luft auflösen. „Im August würden wir eine Bilanz ziehen und bisherige Angebote hinterfragen“, gibt Laurenz einen Ausblick. „Dann müssen wir uns mit Maßnahmen auseinandersetzen.“ Potenzial sieht er in den drei Sportvereinen der Gemeinde. „Diese könnten einen Weg finden, um gemeinsame gesundheitliche Angebote zu entwickeln“, hofft Laurenz auf Kooperationen. „Zum Beispiel im Bereich Radfahren.“ Dafür muss allerdings die Gesundheitsmesse zunächst einen Grundstein legen.

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