Josefa Fleige-Völker (WIR) vom neuen Rat zur zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt
Söller bleibt erster Stellvertreter

Rosendahl. Bereits im Vorfeld hatte er sein Interesse an einer weiteren Amtszeit als stellvertretender Bürgermeister bekundet. Diesem Wunsch haben ihn die Mitglieder des neuen Rosendahler Rates in ihrer konstituierenden Sitzung erfüllt: Nach bisher elf Jahren im Amt ist Hubertus Söller (CDU) erneut zum ersten stellvertretenden Bürgermeister gewählt worden. Durchgesetzt hat sich der Alterspräsident, der zuvor bereits Bürgermeister Christoph Gottheil vereidigt hatte, gegen Josefa Fleige-Völker von der Wählerinitiative Rosendahl. 13 der 27 abgegebenen Stimmen entfielen dabei auf Söller, Fleige-Völker erhielt das Vertrauen von zwölf Ratsmitgliedern, zwei Stimmzettel waren ungültig.

Samstag, 07.11.2020, 06:36 Uhr
Der Bürgermeister und seine Stellvertreter: Christoph Gottheil (links) beglückwünschte Hubertus Söller (rechts) und Josefa Fleige-Völker zur Wahl durch den Gemeinderat. Foto: Leon Eggemann

Schnell Einigkeit herrschte bei der Vergabe der Ausschussvorsitze. So bleibt Guido Lembeck (CDU) Vorsitzender des Planungs-, Bau- und Umweltausschusses (Stellvertreter Frederik Deitert). Beim Schul- und Bildungsausschuss hat es einen Wechsel gegeben. Der Vorsitz wechselt von Ralf Steindorf zu Frederik Deitert (Vertreter Jens Fischedick). Die Leitung des Sport-, Kultur-, Familien- und Sozialausschusses übernimmt erneut Alfred Eimers (CDU), sein Vertreter ist Frederik-Maximilian Lethmate. Die Position des Vorsitzenden des Ver- und Entsorgungsausschusses übernimmt nun Ralf Fedder von der WIR-Fraktion. Vertreten wird dieser von Franz Schubert. Auch der Rechnungsprüfungsausschuss wird von der Wählergemeinschaft geleitet. Den Vorsitz bekleidet weiterhin Franz Schubert (Stellvertreter Hartwig Mensing). Zuletzt wird der Wahlprüfungsausschuss von der CDU geleitet, und zwar von Frederik Maximilian Lethmate (Vertreter Hubertus Söller).

Veränderungen bei der Festlegung der zu bildenden Ausschüsse hat es nicht gegeben. „Das war das gemeinsame Credo nach Gesprächen mit der Verwaltung und den Fraktionen“, informierte Bürgermeister Christoph Gottheil. Neu dagegen ist allerdings nun, dass die Größe der Ausschüsse auf zehn stimmberechtigte Mitglieder erhöht wurde. Zuvor waren es lediglich neun. Begründet hat der Bürgermeister die Entscheidung, die von den Fraktionen im Vorfeld der Sitzung übereinstimmend angenommen wurde, mit der veränderten Sitzverteilung nach der Kommunalwahl. So sind die Ausschüsse auf fünf CDU-Sitze, drei WIR-Politiker und jeweils ein Vertreter der SPD und Grüne aufgeteilt. „Es kann also zu Patt-Situationen kommen“, merkte Gottheil an.

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