Rosendahl
Steindorf künftig in drei Ausschüssen als beratendes Mitglied tätig

Rosendahl (leg). Im Rahmen der Ratssitzung hat Ralf Steindorf, der nach seinem Austritt aus der CDU als fraktionsloses Ratsmitglied tätig ist, einen Antrag gestellt. In diesem bat er darum, zusätzlich im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Planungs-, Bau- und Umweltausschuss als beratendes Mitglied aufgenommen zu werden. „In der abgelaufenen Wahlperiode hatten Martin Branse und Richard Förster ebenfalls die Mitgliedschaft in drei Ausschüssen. Hier sollte für mich gleiches Recht gelten“, begründete Steindorf seinen Antrag. Guido Lembeck, Fraktionsvorsitzender der CDU, sprach sich gegen die Aufnahme Steindorfs in weitere Ausschüsse aus. Seine Meinung begründete er damit, dass Richard Förster aus der FDP in der vergangenen Wahlperiode lediglich aufgrund des Absturzes beim Wahlergebnis in drei Ausschüsse, statt wie üblich in einen, aufgenommen worden sei. Als auch Martin Branse dieses Recht zu Teil wurde, habe man sich in „eine Situation manövriert, aus der wir nur schwer wieder herauskommen“. Dadurch sei allerdings nicht zwanghaft eine ausgeweitete Ausschuss-Teilnahme Steindorfs nötig. „Wir sehen die Notwendigkeit nicht“, so Lembeck. Rückendeckung bekam Steindorf aus den anderen Ratsfraktionen. Philipp Brockhoff (SPD), Winfried Weber (Grüne) und Franz Schubert (WIR) sprachen sich allesamt für eine Bewilligung des Antrages aus. „Ein Ratsmitglied sollte immer das Recht haben, zumindest beratend Teil eines Ausschusses sein zu dürfen“, erklärte etwa Weber. Ihm käme es so vor, als werde seitens der CDU eine Rechnung mit Steindorf beglichen. Im Rahmen einer geheimen Abstimmung stimmten letztlich 13 Ratsmitglieder dem Antrag bei elf Nein-Stimmen und einer Enthaltung zu. Steindorf wird also künftig in drei Ausschüssen vertreten sein.

Montag, 01.03.2021, 07:00 Uhr
Ralf Steindorf Foto: az
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