Laer
Neuer Glanz für dritte Station

Laer -

Passend zu Karfreitag und Ostern ist die Renovierung der dritten Kreuzwegstation im Esch abgeschlossen. Diese hatte der Kapellenverein dem heimischen Bildhauer Oliver Mertens in Auftrag gegeben. Eine Sitzgruppe fertigte die Werkgruppe des Heimatvereins Laer an und der gemeindliche Bauhof richtete den Platz wieder her.

Donnerstag, 13.04.2017, 14:57 Uhr

Im Auftrag des Kapellenvereins hat der Laerer Bildhauer Oliver Mertens die dritte Station und das Kreuz im Esch renoviert. Die neue Sitzgruppe dort hat die Werkgruppe des Heimatvereins erstellt. Foto: Heinrich Lindenbaum

Wenn die Teilnehmer des Kreuzwegs der Kirchengemeinde Heilige Brüder Ewaldi am Karfreitag (14. April) durch den Esch gehen, wird die dritte Wegstation „Heidenbaum & Heidenkrüüs“ ihre besondere Aufmerksamkeit erregen. Denn das Areal ist umfangreich verschönert worden. So hat der Kapellenverein die Station und das Kreuz durch den heimischen Bildhauer Oliver Mertens renovieren lassen. Finanziert wurde die Maßnahme aus dem Erlös des Kerzenverkaufs.

Unter dem „Heidenbaum“, einer 500 Jahre alten Linde, tagte einst das „Freigericht zu den sieben Linden“. Das ist der dort aufgestellten Tafel zu entnehmen. Das achteckig zugeschnittene „Heiden Krüüs“ war vermutlich das zugehörige Gerichtskreuz aus der Zeit um 1500.

Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde haben den Platz hergerichtet und die Werkgruppe des Heimatvereins Laer hat passend zu Ostern die Sitzgruppe angefertigt und aufgestellt. Die an dieser Stelle abgebaute Bank stand früher schon am Gefängnis in Laer, dann an der Vogelvoliere und zum Schluss unter dem Heidenbaum.

„Wir sind zur Zeit 17 Aktive“, berichtete Manfred Sommer, Leiter der Werkgruppe beim Aufstellen der Sitzgruppe. Seine Mitstreiter und er erstellen zurzeit weitere Bänke und Tische und bieten diese zum Verkauf an. In nächster Zeit werden die fleißigen Handwerker die bereits aufgestellten Sitzgelegenheiten in Laer überprüfen. Bänke, bei denen es erforderlich ist, sollen dann renoviert werden.

In diesem Zusammenhang wird auch ein Kataster erstellt und die GPS-Daten erfasst, damit in einem Notfall auch umgehend Hilfe angefordert werden kann.

„Über mangelnde Arbeit können wir uns nicht beklagen. Wir haben immer wieder Anfragen von Gruppen, die etwas besonders angefertigt haben möchten“, betont der Gruppenleiter, dass man diese Aufträge immer gerne übernehme.

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