Wohnhaus abgebrannt
Keine Chance gegen die Flammen

Lienen -

Unruhiges Ende eines stillen Feiertages: die Freiwillige Feuerwehr Lienen und die Werkfeuerwehr Dyckerhoff kämpften in der Nacht zum Samstag (15. April) in Holperdorp bei einem Wohnhausbrand gemeinsam gegen die Flammen. Das Gebäude war nicht mehr zu retten.

Samstag, 15.04.2017, 11:52 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 15.04.2017, 10:51 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Samstag, 15.04.2017, 11:52 Uhr
Foto: Jens Keblat

Es war 1.20 Uhr in der Nacht, als der Alarm schrillte: "Die Alarmierung erfolgte, neben der Alarmierung über Meldeempfänger, durch die im Ort verteilten Sirenen. Dementsprechend war eine Dringlichkeit gegeben. Wir rückten direkt mit allen Fahrzeugen vor Ort an", sagt Wehrführer und Einsatzleiter Eckhard Ehmann.

Löschwasserversorgung schwierig

Zwar sei anfangs ein Bauernhofbrand gemeldet worden, tatsächlich aber brannte in Hanglage ein freistehendes Wohngebäude für Freizeitzwecke. Ehmann: "Das Haus brannte in voller Ausdehnung, als ich hier eintraf."

Während die zahlreich ausgerückten Wehrleute sofort mit den Löscharbeiten begannen, gab es direkt am Gebäude auch einige Unklarheiten, wie Ehmann erklärt: "Wir haben mit den ersten Maßnahmen die Einsatzstelle direkt aufgeteilt, Brandbekämpfung vor Ort mit vier Strahlrohren und Tanklöschfahrzeuge mit Pendelverkehr. Das Wasser muss herangeschafft werden, da wir hier entsprechende Wasserknappheit haben."

Das Haus brannte in voller Ausdehnung, als ich hier eintraf.

Eckhard Ehmann

Mehrere Stunden waren die vorwiegend ehrenamtlichen Feuerwehrleute im nächtlichen Großeinsatz, nachdem sie lautstark alarmiert worden waren. Das Gebäude sei nicht als klassisches Wohngebäude genutzt worden. Die Bewohner sollen zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht zu Hause gewesen sein. Doch wie es zu dem Brand kommen konnte, sei gänzlich unklar.

Löscheinsatz bis zum Samstagmorgen

Noch während der schwierigen Löscharbeiten nahmen Beamte der Polizei die Brandstelle in Augenschein. Ermittler der Kriminalpolizei werden nun klären müssen, wie das Gebäude in Vollbrand geraten konnte. Die Höhe des entstandenen Sachschadens liegt nach ersten Schätzungen im fünfstelligen Eurobereich. Der Löscheinsatz dauerte bis zum Samstagmorgen an.

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