Sportpark Süd
Walkenmühle: Anwohnern reicht’s

Metelen -

Anlieger der Straße „An der Walkenmühle“ ärgern sich seit längerem über wildes Parken vor ihren Haustüren. Es sind zumeist Sportler, die sich nicht an die Parkvorschriften halten. Eine Einbahnstraßen-Regelung soll jetzt Abhilfe schaffen – und der Appell, den Parkplatz jenseits der Vechte zu nutzen.

Donnerstag, 15.06.2017, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.06.2017, 06:00 Uhr
Mischung aus Idealfall und falschem Parken: Während etliche Sportler zum Sportpark Süd vorbildlich mit dem Rad anfahren, parken auf der Straße „Am Walgenbach“ immer wieder Pkw-Fahrer, die ebenfalls die Sportanlage nutzen, falsch. So steht das rechte Fahrzeug nicht nur im Kurvenbereich, sondern parkt auch noch unmittelbar unter dem Bushaltestellen-Schild. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Wer in Metelen Parken in Wildwest-Manier beobachten möchte, dem sei die Straße „An der Walkenmühle“ ans Herz gelegt. Gerade zu den Trainingszeiten, an denen die Sportler zum Kunstrasenfeld anreisen, gibt es dort die abenteuerlichsten Abstell-Konstrukte fürs heilige Blechle zu beobachten. Die Politesse der Gemeinde hat zwar bereits ein Auge auf die Falschparker geworfen, doch brachten auch Knöllchen keine nachhaltige Änderung. Und die Anlieger laufen sauer.

Die zugeparkte Straße wird zur Engstelle, gerade in den Abendstunden, wenn die Kicker auf dem Platz trainieren, und bei Heimspielen wird der Straßenraum zum illegalen Parkplatz.

„Wir wollen das Thema noch vor der Sommerpause vom Tisch haben“, appellierte Bürgermeister Gregor Krabbe jetzt vor dem Bau- und Planungsausschuss, eine Lösung zu finden. Die Gemeindeverwaltung hatte eine Vorlage erarbeitet, die auf einer Verkehrsschau basiert, welche sie gemeinsam mit dem Straßenverkehrsamt des Kreises Steinfurt durchgeführt hatte.

Ergebnis: Die Straße „An der Walkenmühle“ soll in großen Teilen zur Einbahnstraße werden. Nur noch vom Freistein aus ist dann die Zufahrt möglich. Die Einbahn-Regelung gilt bis zur Einmündung des Tulpenwegs. Zwischen Nieporter Esch und Tulpenweg wird die Straße in beide Richtungen befahrbar sein.

Ergänzt werden soll die Neuregelung durch gekennzeichnete Parkflächen, die auf der dann linken Seite der Einbahnstraße aufgemalt werden. Auch zwischen Nieporter Esch und Tulpenweg wird es wenige, ebenfalls gekennzeichnete Parkplätze geben. „Die Autofahrer, die vom Esch kommen, können bereits beim Einfahren erkennen, ob sie dort noch einen der wenige Plätze finden, und fahren sonst zum regulären Parkplatz für den Sportpark Süd“, erläuterte Ordnungsamtsleiterin Simone Frahling das Konzept.

In einer Anliegerversammlung sei dieser Plan auf grundsätzliche Zustimmung gestoßen, informierte die Gemeinde die Bürgervertreter während der Sitzung. Die Anwohner hätten zudem angeregt, ein gemeinsames Gespräch mit Vertretern der Matellia zu suchen und auf die Nutzung des regulären Parkplatzes für den Sportpark jenseits der Vechte hinzuweisen.

Der Ausschuss forderte die Verwaltung auf, ein solches Gespräch zu organisieren. Er einigte sich darauf, das Konzept zunächst in den Fraktionen zu beraten. Dietmar Deitermann (UWG) wollte überdies auch die Frage geklärt wissen, ob die Regelung mit der Verkehrsführung für die künftige Nutzung des ehemaligen Hauptschule-Geländes durch die St.-Vitus-Grundschule harmoniere.

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