Stutthof-Prozess
Mutmaßliche Beihilfe zum Mord: Ehemaliger SS-Wachmann äußert sich heute

Münster -

Im Prozess um einen ehemaligen SS-Wachmann im Konzentrationslager Stutthof will sich der 94 Jahre alte Angeklagte am Dienstag zu den Vorwürfen äußern. Seine Verteidiger haben für den 3. Verhandlungstag am Landgericht Münster angekündigt, eine schriftliche Erklärung ihres Mandanten zu verlesen.

Dienstag, 13.11.2018, 12:04 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 13.11.2018, 06:50 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 13.11.2018, 12:04 Uhr
Der angeklagte 94 Jahre alte Mann aus dem Kreis Borken (Mitte), hier mit seinen Verteidigern Jürgen Föcking links und Andreas Tinkl, am Dienstag im Landgericht. Foto: Gunnar A. Pier

Anschließend werde der Mann aus dem Kreis Borken auch Fragen beantworten. Die Dortmunder Schwerpunktstaatsanwaltschaft für NS-Verbrechen wirft dem Angeklagten hundertfache Beihilfe zum Mord vor. Der in Rumänien geborene Deutsche soll als SS-Wachmann von 1942 bis 1944 in dem deutschen KZ bei Danzig Dienst geleistet haben.

Tag 3 im Prozess gegen ehemaligen Wachmann im KZ Stutthof

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    Am 13. November 2018 beginnt vor dem Landgericht Münster der dritte Verhandlungstag im Prozess gegen den 94-jährigen Johann R. aus dem Kreis Borken. Das Gesicht des Angeklagten muss auf Anweisung des Gerichts gepixelt werden.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der Prozess findet im Landgericht Münster statt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Dem ehemaligen Wachmann im Konzentrationslager Stutthof wird Beihilfe zum Mord in Hunderten Fällen vorgeworfen. Das Gesicht des Angeklagen muss auf Anweisung des Gerichts gepixelt werden.

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  • Die Staatsanwälte Carsten Dombert (links) und Andreas Brendel.

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  • Schon am Morgen bildeten sich lange Schlangen vor dem Landgericht. Das Interesse an dem Prozess ist groß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Staatsanwälte Carsten Dombert (links) und Andreas Brendel.

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  • Staatsanwälte Carsten Dombert (links) und Andreas Brendel.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Staatsanwälte Carsten Dombert (links) und Andreas Brendel.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Im Rollstuhl wird der Angeklagte in den Gerichtssaal geschoben.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am 13. November 2018 beginnt vor dem Landgericht Münster der dritte Verhandlungstag im Prozess gegen den 94-jährigen Johann R. aus dem Kreis Borken. Das Gesicht des Angeklagten muss auf Anweisung des Gerichts gepixelt werden.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am 13. November 2018 beginnt vor dem Landgericht Münster der dritte Verhandlungstag im Prozess gegen den 94-jährigen Johann R. aus dem Kreis Borken. Das Gesicht des Angeklagten muss auf Anweisung des Gerichts gepixelt werden.

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  • Am 13. November 2018 beginnt vor dem Landgericht Münster der dritte Verhandlungstag im Prozess gegen den 94-jährigen Johann R. aus dem Kreis Borken. Das Gesicht des Angeklagten muss auf Anweisung des Gerichts gepixelt werden.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am 13. November 2018 beginnt vor dem Landgericht Münster der dritte Verhandlungstag im Prozess gegen den 94-jährigen Johann R. aus dem Kreis Borken. Das Gesicht des Angeklagten muss auf Anweisung des Gerichts gepixelt werden.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am 13. November 2018 beginnt vor dem Landgericht Münster der dritte Verhandlungstag im Prozess gegen den 94-jährigen Johann R. aus dem Kreis Borken. Das Gesicht des Angeklagten muss auf Anweisung des Gerichts gepixelt werden.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am 13. November 2018 beginnt vor dem Landgericht Münster der dritte Verhandlungstag im Prozess gegen den 94-jährigen Johann R. aus dem Kreis Borken. Das Gesicht des Angeklagten muss auf Anweisung des Gerichts gepixelt werden.

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Nach Angaben der für die Aufklärung von NS-Verbrechen zuständigen Zentralen Stelle in Ludwigsburg starben bis Kriegsende 65 000 Menschen in Stutthof und seinen Nebenlagern sowie auf den sogenannten Todesmärschen.

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