Tausende Schüler nehmen an Demonstration teil
Ministerin: Teilnahme an Klimaprotest unzulässig

Münster/Düsseldorf -

Die nordrhein-westfälische Schulministerin Yvonne Gebauer hat alle Schülerinnen und Schüler davor gewarnt, im Rahmen der Unterrichtszeit an Klimademonstrationen teilzunehmen. „Die Teilnahme an Schülerstreiks während der Unterrichtszeit darf nicht auf Kosten des Schulbesuchs gehen und ist daher unzulässig“, weist Gebauer auf die gesetzliche Lage hin.

Donnerstag, 07.02.2019, 14:22 Uhr aktualisiert: 07.02.2019, 15:15 Uhr
Foto: Oliver Werner

Eine Verletzung der Schulpflicht könne verschiedene erzieherische Maßnahmen nach sich ziehen. Unentschuldigtes Fehlen wird auf dem Zeugnis dokumentiert. Im Extremfall drohen bei mehrfacher Verletzung der Schulpflicht empfindliche Strafen.

Keine Befreiung vom Unterricht in Sicht

Am morgigen Freitag werden weltweit wieder tausende Schüler auf die Straße gehen, um für schnellere Maßnahmen gegen die Erderwärmung und den Klimawandel zu protestieren. Auch im Münsterland beteiligen sich zahlreiche junge Leute an den Aktionen. Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg (16) hatte die Aktion im August ins Leben gerufen.

Die Bezirksregierung Münster weist darauf hin, dass die Schulleitungen darüber entscheiden müssen, ob die Schüler die Teilnahme an „außerschulischen Veranstaltungen“ genehmigt werden darf. Diese Befreiung kommt, so die Behörde, für die Klima-Demos in der Regel aber nicht in Betracht.

Erneuter Klima-Streik von Schülern und Studenten

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