Schwerer Verkehrsunfall in Laer
Zwei Verletzte nach Kollision auf L 550

Laer -

Schwerer Verkehrsunfall im Berufsverkehr: Auf der L 550 zwischen Laer und Holthausen sind am Mittwochmorgen zwei Menschen schwer verletzt worden. Ausgangs einer Kurve war es zu einer Kollision zweier Fahrzeuge gekommen, die Landstraße war längere Zeit komplett gesperrt.

Mittwoch, 13.02.2019, 08:25 Uhr aktualisiert: 13.02.2019, 14:45 Uhr
Schwerer Unfall auf der L 550. Foto: Jens Keblat

Gegen 7.15 Uhr am Mittwochmorgen hatte sich der Verkehrsunfall auf der L 550 zwischen Laer und Holthausen ereignet. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Fahrer eines Nissan Micra mit seinem Kleinwagen in Fahrtrichtung Laer unterwegs, als er ausgangs einer Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache offensichtlich die Kontrolle über seinen Wagen verlor und nach links in den Gegenverkehr geriet.

Dort kam es dann zur Kollision mit einem VW Golf. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurden beide Fahrzeuge stark umhergeschleudert, der Golf überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. In den Autos lösten die Airbags aus, nach Eingang des Notrufs bei der Kreisleitstelle in Rheine mussten die Einsatzkräfte anfangs noch von eingeklemmten Personen ausgehen.

L 550 für anderthalb Stunden gesperrt

Deshalb wurden neben Rettungskräften aus dem Kreis Coesfeld und aus dem Kreis Steinfurt sowie der Polizei auch die freiwillige Feuerwehr aus Laer alarmiert. Bei seinem Eintreffen kurz nach der Alarmierung, so Wehrführer und Einsatzleiter Stephan Rikels vor Ort, sei jedoch keiner der beiden Verletzten mehr eingeklemmt gewesen.

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Die Einsatzkräfte sind vor Ort. Foto: Jens Keblat

Die beiden Fahrzeugführer seien jedoch offenbar schwer verletzt gewesen, weshalb auch ein Notarzt zum Einsatz kam. Für die Dauer der Rettungsarbeiten, der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten blieb die L 550 zwischen Laer und Holthausen für rund anderthalb Stunden komplett gesperrt. Verkehrsteilnehmer mussten die Unfallstelle weiträumig umfahren.

Einige größere Fahrzeuge, darunter mehrere Lastwagen und offenbar auch ein vollbesetzter Schulbus, die an der Unfallstelle nicht umkehren konnten, mussten an der Unfallstelle auf die Aufhebung der Vollsperrung warten.

Die Polizei hat die weitergehenden Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 18.000 Euro.

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