Zahl der Übernachtungen deutlich gestiegen
Burgen sind ein Magnet

Lüdinghausen -

Um 36,9 Prozent gestiegen sind die Übernachtungszahlen in Lüdinghausen. Neben den Hoteliers zeigt sich auch Bürgermeister Richard Borgmann von dieser Entwicklung erfreut.

Samstag, 02.03.2019, 14:00 Uhr
Auch die Burg Lüdinghausen ist auf der touristischen Landkarte der Besucher in der Steverstadt ein Ziel. Foto: Stadt Lüdinghausen

Die Zahl der Gästeübernachtungen in Lüdinghausen hat im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Dies hat das Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen, IT.NRW, ermittelt. Haben im Jahr 2017 noch 21 180 Gäste in Lüdinghausen übernachtet, waren es im vergangenen Jahr schon 29 001. Dies entspricht einem Zuwachs von 36,9 Prozent, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Über diese Zahlen freut sich Bürgermeister Richard Borgmann: „Dies zeigt, dass wir in Lüdinghausen auf dem richtigen Weg sind“, ist er überzeugt. Er führt das gute Ergebnis unter anderem auf die Entwicklungen durch die Regionale-Projekte zurück. Unter anderem habe sich die Burg Vischering zu einem touristischen Highlight entwickelt, von dem nicht nur die Stadt Lüdinghausen, sondern die gesamte Region profitiert.

Dies zeigt, dass wir in Lüdinghausen auf dem richtigen Weg sind.

Richard Borgmann

Mit der „WasserBurgenWelt“ habe man etwas Einmaliges geschaffen, das es in dieser Form nicht noch einmal gibt. „Das Rosendorf Seppenrade und die Altstadt von Lüdinghausen haben sich als .Kleinode‘ entwickelt, um die uns viele beneiden“, wird Borgmann in dem Pressetext zitiert.

Was bei der Betrachtung der Zahlen besonders auffalle, sei der starke Anstieg von Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland. Im Jahr 2017 haben 861 ausländische Gäste in Lüdinghausen übernachtet. Im vergangenen Jahr waren es 4754.

Diese Entwicklung kann auch Mene Uhlenkott vom „Hotel zur Post“ bestätigen. Schon seit einigen Jahren kämen viele Holländer nach Lüdinghausen. „Wir hatten in letzter Zeit aber auch japanische und US-amerikanische Gäste“, wird Uhlenkott zitiert. Der Grund liegt für sie auf der Hand: „Die schauen sich gerne Burgen an, und da ist hier ja mit der Renovierung der Burg Vischering einiges passiert.“

Wir hatten in letzter Zeit aber auch japanische und US-amerikanische Gäste.

Mene Uhlenkott

Auch im Steverbett-Hotel übernachten Gäste aus vielen verschiedenen Ländern. Die große Zahl an Niederländern und Belgiern falle da besonders auf. „Sie mögen es, wenn sie nicht weit fahren müssen und dann auch noch ihren Drahtesel mitbringen können“, wird Geschäftsführer Markus Stollmeier zitiert. Gelegenheiten zum Radfahren biete Lüdinghausen und Umgebung schließlich genug.

Die Bettenkapazität wird sich in Zukunft mit dem Hotel-Anbau an der Gaststätte „Naundrups Hof“ in Seppenrade und der Erweiterung des Hotels No. 11 noch weiter erhöhen. „Hier wird sich noch einiges tun“, wird der Bürgermeister abschließend zitiert.

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