Rund 1700 Partygäste bei der Warendorfer Karnevalsnacht
Mickie Krause „reißt die Hütte ab“

Warendorf -

Damit schienen selbst die Veranstalter in ihren Träumen nicht gerechnet zu haben. 1700 Besucher folgten der Einladung des Bürgerausschusses und kamen zur großen Warendorfer Karnevalsnacht mit Mickie Krause.

Samstag, 02.03.2019, 11:08 Uhr aktualisiert: 02.03.2019, 13:13 Uhr
Mickie Krause sorgte für eine Rekordparty. Rund 1700 Gäste besuchten die Große Warendorfer Karnevalsnacht und feierten den Schlagersänger, der mit Hits wie „Ich bin solo“ oder „Geh mal Bier holen“ im Gepäck, ins Festzelt kam. Foto: Jonas Wiening

Schon vor dem Auftritt kochte die Stimmung im Festzelt auf dem Lohwall. Alle wollten sie die Schlager-Ikone sehen. Das bunt gemischte Publikum, jung und alt, verkleidet als Indianer, Schiedsrichter oder Figur aus „Haus des Geldes“, forderten lautstark „Mickie, Mickie“.

Hit-Feuerwerk

Der Ballermann- und Karnevalssänger hatte bis jetzt keine guten Erinnerungen an Warendorf. Wie er wenige Tage zuvor im WN-Interview erzählte, war er im Jahr 2000 zuletzt in der Emsstadt zu Gast und kam gar nicht gut bei den Menschen an. Das war am Freitagabend grundlegend anders. 1700 Partygäste feierten Mickie Krause ab, als er gegen 22 Uhr auf die Bühne trat und ein großes Hit-Feuerwerk abbrannte.

Mickie Krause bei der Karnevalsnacht in Warendorf

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  • Rund 1700 Besucher feierten am Freitagabend Schlager-Ikone Mickie Krause bei der Warendorfer Karnevalsnacht im Festzelt auf dem Lohwall. Foto: Jonas Wiening
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„Geh mal Bier holen, du bist schon wieder hässlich“, hallte es nicht nur aus der Kehle des Perückenträgers, sondern auch von den vielen Fans. Viele der Gäste waren von weit her angereist, um den derzeit wohl bekanntesten Schlagersänger in Deutschland live in Aktion zu erleben. Enttäuscht wurde keiner, denn Mickie Krause riss fast wortwörtlich „die Hütte ab“.

Das Zelt platzte aus allen Nähten, nach dem Auftritt fiel sogar zweimal kurz der Strom aus – den vielen Partygästen machte das aber nichts aus – ganz im Gegenteil. Es wurde geschunkelt, gesungen und getanzt.

Party bis in die Morgenstunden

Im Anschluss an den rund 45-minütigem Auftritt war die Party noch lange nicht vorbei. Bis in die Morgenstunden wurde ausgiebig gefeiert. Die Veranstalter, die Mitglieder des Warendorfer Bürgerausschusses, waren hochzufrieden. Und das passend zum 66. Geburtstag der Formation.

Nur ein einziges Problem ergibt sich daraus: Wie soll das im nächsten Jahr getoppt werden? Marcel Westrup vom Bürgerausschuss meinte etwas ironisch: „Holen wir halt Helene Fischer nach Warendorf.“

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