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Sturmtief „Cornelius“ wütet auch in Niedersachsen

Das Sturmtief "Cornelius" hat das Münsterland kräftig durchgerüttelt. Mittlerweile ist es nach Niedersachsen weitergezogen. Es gab mehrere Unfälle mit Schwerverletzten.

Freitag, 08.03.2019, 15:41 Uhr aktualisiert: 09.03.2019, 10:24 Uhr
(Symbolfoto) Foto: dpa

Nachdem Sturmtief „Cornelius“ am Donnerstag und in der darauf folgenden Nacht über das Münsterland hinwegfegte, zog es weiter über Niedersachsen.

Auf der A31 wurde am Donnerstagabend der Anhänger eines Pick-Ups von einer Windböe erfasst und gegen die rechte Schutzplanke gekippt. Bei einem Ausweichversuch kollidierten zwei Autofahrer. Nach Angaben der Autobahnpolizei Lingen wurde ein 44-Jähriger Autofahrer bei der Kollision schwer verletzt.

Unterricht fällt aus

Auch in Cloppenburg trieb „Cornelius“ sein Unwesen. Der Sturm hat am Donnerstagmorgen zudem das Dach einer Hauptschule abgedeckt hat. Der Unterricht am Donnerstag und am Freitag ist daraufhin ausgefallen.

Auf der Autobahn 3 bei Emmerich wurde eine schlafende Frau aus der Dachluke eines Wohnmobils auf die Autobahn geschleudert. Das Gefährt war von einer Sturmböe erfasst und gegen die Mittelleitplanke gedrückt worden. Das Wohnmobil blieb auf der Fahrbahn liegen wo es mit einem 40-Tonnen-Lastzug kollidierte. Die 39-Jährige wurde schwer verletzt, während der Fahrer unverletzt blieb. Die Sachschäden schätzen Beamte auf 40.000 Euro.

Schwer Verletzte bei Emmerich und in Ahaus

In Ahaus wirbelten Sturmböen am späten Freitagvormittag Stroh aus der Schaufel eines fahrenden Traktors. Dem 16-jährigen Fahrer wurde die Sicht verdeckt und er stieß mit einem weiteren Fahrzeug zusammen. Nach Angaben der Kreispolizei Borken erlitt der 20-jährige Fahrer des anderen Fahrzeuges leichte Verletzungen. Der Sachschaden belaufe sich auf circa 1000 Euro.

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