Strecke Lünen-Münster
Bahn-Tochter informiert zu Sanierung

Münster (dpa) - Nach Schäden auf der Bahnstrecke zwischen Münster und Lünen informiert die Deutsche Bahn heute, wann der Damm repariert werden soll und mit welchen Einschränkungen Pendler rechnen müssen.

Freitag, 05.04.2019, 01:45 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 07:57 Uhr
Das Logo der Deutschen Bahn. Foto: Paul Zinken

Auf der wichtigen Nord-Süd-Strecke zwischen Nordrhein-Westfalen und Norddeutschland werden die Züge der IC-Linien 30 und 31 nach Hamburg seit 2018 über Gelsenkirchen und Hamm umgeleitet. Zum Teil fallen die Halte in Hagen, Bochum und Dortmund aus. Im Regionalverkehr zwischen Lünen und Münster (RB50) musste die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 160 auf 70 Stundenkilometer reduziert werden.

Grund sind witterungsbedingte Schäden nach dem Dürresommer 2018 am Bahndamm bei Werne und Ascheberg. Die Netztochter der Bahn will jetzt in Münster erklären, nach welchem Zeitplan die Strecke saniert werden soll.

Neben den aktuellen Schäden wird seit Jahren um den Ausbau der bislang eingleisigen Strecke zwischen Lünen und Münster gestritten. Zuletzt war das Projekt erstmals im Bundesverkehrswegeplan unter «vordringlicher Bedarf» eingestuft worden.

 

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